Sofageschichten

Freitagmorgen. Auf dem Sofa. Mit Helme Heine und der Geschichte von dem dicken Waldemar, Johnny Mauser und Franz von Hahn. Die Geschichte liebe ich schon sehr lange, ich glaube ich kenne sie seit den frühen 90-igern. Könnte bei der Sendung mit der Maus gesendet worden sein. Eine einfache aber schöne Geschichte von Freundschaft und den kleinen Abenteuern des Lebens.

Windpockenzeitvertreib

Emma hat ihre Windpocken gut versteckt und ist superfit!

Noch eine Anmerkung. Die Hose ist selbstgenäht, der Schnitt ist allerdings falsch proportioniert für Emma. Ich habe genau nach Schnittmuster genäht und dann hinterher noch improvisiert, weil die Hose wirklich viel zu weit war. Nun weiss ich, dass dieses Muster nur für superrunde Kleinderkinder ist. Besonders zufrieden bin ich mit den beiden Fuchsapplikationen. Weil Emma Füchse so liebt, habe ich einen Fuchskopf gezeichnet, eine Schablone gemacht und dann rumprobiert, bis ich rausfand, wie ich alles am Besten auf die Hose kriege. Die ist leider immer noch zu weit, aber sie hat wenigsten Füchse :-)!

Farben(froh)

Nachdem irgendwie jeder (ausser András) in den letzten 4 Wochen irgendwie krank war und es leider kaum irgendeine Routine gab, hatte es Emma am Wochenende doch auch erwischt: Windpocken. Sie ist die ganze Woche zuhause und wir suchen nach allen möglichen Tätigkeiten, sie bei Laune zu halten. Zwischendurch spielt sie an einem guten Tag auch mal 20 Minuten alleine – das ist grossartig. Das tägliche Repoirtoire ist bunt. Malen und zeichnen, lesen, kneten, wild umherspringen, mit Bauklötzen oder Lego bauen, in ihrer Kueche leckere Mahlzeiten zubereiten, in ihrem aufblasbaren Gummibadeboot im Bad baden, singen und ab und an doch auch mal ein paar Filmchen sehen. Selbstverständlich haben wir auch einen Einkauf gemacht, Wäsche gewachen und die ein oder andere Sache durch die Zimmer getragen. Die Windpocken verliefen gänzlich ohne Fieber, Emma hat viel weniger Pocken als Albert (hatte) und – abgesehen von etwas unruhigen Nächten und Juckreiz beim Schlafen – hat man kaum das Gefuehl, dass sie in irgendeiner Art und Weise eingeschränkt wäre oder ihr Energievorrat leer werden wuerde….

Hier ein paar Bilder von der heutigen Malaktion. Emma malt typischerweise 5 Minuten mit dem Pinsel, dann kommen IMMER die Hände dran. Die werden sehr ordentlich ausgemalt, fett mit Farbe bepinselt und dann werden sie auf das Papier gedrueckt, teilweise sogar energisch draufgeklatscht. Da das Malen heute ohne Windel ablief (aus Träningsgruenden), wurde das Malen leider gerade dann abgebrochen, als ihre Hände schön voll waren und ein nicht so kleines warmes Bächlich fröhlich plätschernd den Weg am Stuhl nach unten auf den Fussboden nahm. Schade, sie war gerade voll in Fahrt!

Packen, schniefen, gucken

Fast auf dem Weg nach Belgien. Alles muss gepackt werden und ein kranker Albert (der NICHT fotografiert werden möchte) und eine verschniefte Emma sitzen auf dem Sofa und sehen Winnie the Pooh. So kann ich noch wichtige Dinge erledigen, wahlweise vor Mitternacht. Meist sind die Abende vor jeder Reise sehr lang und es dauert ewig, bis alles fertig ist und zwei hundemüde Eltern das Bett finden. Dieses Mal liegen wir besser im Rennen. Die Wohnung ist zumindest halb sauber, die Blumen gegossen, das Abendessen quasi fertig, eingecheckt ist auch, der Koffer 70%-ig gepackt. Gute Chancen, dass die Kinder gegen 21:00 Uhr schlafen und alles um 22:00 Uhr fertig ist. Schaun wer mal…

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Windpocken, die 2.

Albert hat heute einen einzigartigen Pockenerfolg erzielt: 244 Pocken, davon 90 auf dem Bauch! Ansonsten kein Fieber, Kopfschmerzen, etwas Halsschmerzen und juckende Pocken. Wir haben einen Schaum zum aufspruehen, der die Symptome etwas lindert und kuehlt. Albert wird auf dem Sofa mit guten Dingen versorgt und darf Pokémon-Filme sehen (was er sonst nicht darf). Man kann also sagen, dass er nicht so sehr leidet… 😉

Zwischendurch haben wir heute zweimal gelesen und Albert hat in seinem Uebungsbuch aus der Schule gearbeitet, denn ich habe die Materialien aus der Schule abgeholt (wie gut, dass sie gegenueber ist…) und nun kann er zuhause „am Ball bleiben“.

Uebermorgen fliegen wir nach Belgien und sind eine Woche in Leuven. Wir haben vor, einige Schulen anzusehen und ich habe Termine mit den Direktoren vereinbahrt, damit wir mehr darueber erfahren, welcher Stoff in den Schulen in welcher Klasse durchgenommen wird und in welche Klassenstufe er stoffmässig passt. Nicht, dass die vorgeschlagene Klassenstufe nicht seinem Niveau entspricht. Wäre nicht so toll, wenn er nach einigen Wochen wieder die Klasse wechseln muesste.  Spannend….