Nachdem irgendwie jeder (ausser András) in den letzten 4 Wochen irgendwie krank war und es leider kaum irgendeine Routine gab, hatte es Emma am Wochenende doch auch erwischt: Windpocken. Sie ist die ganze Woche zuhause und wir suchen nach allen möglichen Tätigkeiten, sie bei Laune zu halten. Zwischendurch spielt sie an einem guten Tag auch mal 20 Minuten alleine – das ist grossartig. Das tägliche Repoirtoire ist bunt. Malen und zeichnen, lesen, kneten, wild umherspringen, mit Bauklötzen oder Lego bauen, in ihrer Kueche leckere Mahlzeiten zubereiten, in ihrem aufblasbaren Gummibadeboot im Bad baden, singen und ab und an doch auch mal ein paar Filmchen sehen. Selbstverständlich haben wir auch einen Einkauf gemacht, Wäsche gewachen und die ein oder andere Sache durch die Zimmer getragen. Die Windpocken verliefen gänzlich ohne Fieber, Emma hat viel weniger Pocken als Albert (hatte) und – abgesehen von etwas unruhigen Nächten und Juckreiz beim Schlafen – hat man kaum das Gefuehl, dass sie in irgendeiner Art und Weise eingeschränkt wäre oder ihr Energievorrat leer werden wuerde….
Hier ein paar Bilder von der heutigen Malaktion. Emma malt typischerweise 5 Minuten mit dem Pinsel, dann kommen IMMER die Hände dran. Die werden sehr ordentlich ausgemalt, fett mit Farbe bepinselt und dann werden sie auf das Papier gedrueckt, teilweise sogar energisch draufgeklatscht. Da das Malen heute ohne Windel ablief (aus Träningsgruenden), wurde das Malen leider gerade dann abgebrochen, als ihre Hände schön voll waren und ein nicht so kleines warmes Bächlich fröhlich plätschernd den Weg am Stuhl nach unten auf den Fussboden nahm. Schade, sie war gerade voll in Fahrt!