Wir müssen die Schultasche packen und probieren schon mal aus ob alles reinpasst. Emma testet alle Dosen und wir finden raus, was in welcher Dose ist. Bob der Baumeister ist für die Zwischenmahlzeit am Morgen (Frucht). Der Schlumpf kommt zum Mittag und die kleine Runde Dose, die ist für die Kekse. Gut gemacht, Emma!
Monat: August 2017
Neue Schulen, neue Kekse
Gestern und heute waren Schnupperstunden in Emma’s und Albert’s Schule. Beide (Schulen sowie Kinder) machten einen sehr positiven Eindruck. Albert hat heute sogar seine Sportsachen mit Schullabel bekommen (siehe T-Shirt auf dem Foto). Neben anderen neuen Dingen wird es nicht mehr eine Vollverpflegung geben (wie in Schweden) sondern die Kinder müssen ihr Essen entweder mitbringen oder können Mittagessen in der Schule bekommen. Letzteres summiert sich allerdings sehr schnell bei 4 Euro pro Kind pro Mahlzeit. Die meisten anderen Kinder bringen wohl ihre Brotbüchsen mit. Derer sind es 3. 1 x Obst oder Gemüse für die Zwischenmahlzeit am Morgen. 1 x Mittagessen (was auch immer die Kinder kalt essen mögen). 1 x Snack am Nachmittag (keine Süssigkeiten aber sättigende Kekse oder Backwaren, wie z.B. Bananenbrot sind ok). Ausserdem ist keinerlei Alufolie oder Plastikfolie gestattet. Das könnten also entweder 6 Boxen pro Tag sein für die Kinder oder weniger Boxen mit kombiniertem Essen.
Am Kühlschrank hängt schon eine Liste mit möglichen Brotdoseninhalten. Selbstverständlich eine Liste für Albert, eine für Emma. Ausserdem habe ich heute mit den Kindern zusammen schultaugliche Kekse gebacken. Wollte mal probieren, was man so machen kann und ob es überhaupt schmeckt. Ein Rezept habe ich mit Emma ausprobiert (Haferflocken-Rosinen-Kekse). Ein Rezept mit Albert (Vital-Kekse mit vielen Körnern). Emma findet ihre Kekse richtig gut. Albert bevorzugt „sein“ Rezept. Na dann ist doch alles gut!
Emma
Wir reden über Weihnachten und ich versuche die Bildung der Kinder weitreichend zu unterstützen. „Und, ausser den Geschenken, was passiert noch an Weihnachten? Wer ist denn da geboren?“ Emma, lauthals: „Ich!“
Es wird diskutiert über Katholizismus und Protestantismus. Angepasst für das Niveau eines Achtjährigen. Wieso das überraschend ist, dass Albert auf eine Schule geht, deren Namen (ausgerechnet) „Sancta Maria“ ist, wo der Papa sich doch durchaus als Lutheraner definiert. Papa erwähnt, dass ja eigentlich alle in seiner Familie evangelisch sind. Daraufhin erwähne ich, dass Opa Reinhard ja katholisch ist. Emma, die eigentlich bislang nicht an der Diskussion beteiligt war, ruft, völlig aus dem Nichts heraus und mit einer Intonation, die wissend aber entgeistert klingt: „Was!?!?!?“