Emma-Sprüche

Ich erkläre Emma, dass Nutella nicht toll ist, weil es der Welt ein Aua macht (Palmöl). Ich male eine Geschichte mit einem Wald, der abgeholzt wird, einer Palme, aus der Öl gequetscht wird und das dann im Nutella-Glas landet. Am nächsten Morgen kommt Emma zum Frühstückstisch und sagt: „Aber Mama, warum ist da eine Palme in der Nutella?“. Seitdem nimmt sie an, dass in der Nutella eine kleine Palme ist. Pädagogischer Erfolg in eingeschränkter Form. Aber ich glaube sie hat verstanden, dass dieses Glas Nutella das letzte seiner Art ist. Danach folgen Varianten ohne Palmöl.

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Emma sitzt auf der Schaukel und fragt, von dem sie das Baby war, von wem ich das Baby war und schlussendlich auch von dem Papa das Baby war. „Oma Teréz“, sage ich. „Was?“, antwortet sie. „Aber ich will auch mal das Baby von Oma Teréz sein!“

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Emma elaboriert nach dem Beten, dass Jesus morgen nicht mehr tot ist. Sie sagt auch, dass sie Jesus ein Herz von ihr gibt (sie hat zwei), damit er nicht mehr tot ist. „Mama“, fügt sie hinzu, „wenn du tot bist, dann ist dein Herz verbrochen. Dann macht es nicht mehr Bumm-bumm.“

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