Apfelmaschine

András und Albert kamen heute mit einem verfrühten Weihnachtsgeschenk für mich nach Hause. Ein Apfelschäler. Merci. Aha. Wozu brauche ich den gleich noch?

Die Bilder zeigen, dass der Apfelschäler DRINGEND als erheiternde Maßnahme gebraucht wurde. Die Kinder konnten nicht abwarten an der Reihe zu sein. Ausserdem schält die Maschine nicht nur, sie macht auch Scheiben. Nun werde ich die Kinder jeden Morgen zum Apfelmaschinenbetreiben ermuntern um ihre Fruchtportion für die Schule vorzuberereiten ;-).

 

Study of a child

Seitdem ich mich voll und ganz beruflich der Fotografie gewidmet habe, behandele ich das Dokumentieren unseres Alltags stiefmütterlich. Zwar zücke ich immer noch hin und wieder die Kamera, aber wesentlich weniger. Warum? Weil es ein Heidenaufwand ist, die Fotos zu archivieren (das geht mittlerweile aber schneller) und sie zu bearbeiten. Leider bleibt für die Arbeit schon zu wenig Zeit und dann ist es mühsam, in die verbleibende Zeit auch noch Fotoarbeit zu legen. Aber was mir bzw. uns dadurch verlorengeht – vor allem für die Zukunft ist enorm. Für 2020 wünsche ich mir einen guten Mittelweg. Einerseits das bewusste Liegenlassen der Kamera um Momente „live“ zu geniessen – und dabei hilft die Arbeit – und andererseits die Kamera immer wieder zur Hand zu nehmen, auch dann, wenn scheinbar „nichts“ passiert.

Gerade lässt mich der Rückfall meiner Bandscheibe viel Zeit im Liegen verbringen und meine Breitengrade befinden sich eng um das Schlafzimmer herum. Heute habe ich die Kamera zur Hand genommen und Emma hat mich geduldig ihre Momente dokumentieren lassen, während wir zusammen gespielt haben. Die Fotos sind teilweise sehr dunkel. Aber ich muss zugeben, dass ich dunkle Fotos mag. Auch deswegen, weil das vorhandene Licht viel mehr zur Geltung kommt. Ich lasse sie nun so, wie sie sind.

Study of a child. Studie eines Kindes. Emma. In Momenten wie diesen möchte ich die Zeit gerne anhalten. Wie gut, dass die Kamera dabei ein wenig hilft.