Geburtstagsvorbereitungen

Vorgestern hat Albert hart gearbeitet. Er hat SEHR viel Wert darauf gelegt, dass wir Papiertüten einkaufen für den fiskdamm, das traditionelle schwedische Kindergeburtstagsspiel, bei dem Kinder ein Päckchen mit Süssigkeiten angeln. Als alle Süssigkeiten für den Inhalt samt Tüten versammelt waren, hat Albert alles nach Anweisung verteilt und eingetütet. Ich suche noch nach ein paar Aufklebern oder Tattoos als Beigabe und dann sind die Tüten fertig.

Es wurde also unter höchster Konzentration gearbeitet ;-)!

Auf dem Spielplatz

Am Samstag waren wir auf dem Spielplatz, dann konnte Papa zuhause etwas arbeiten. Dorthin haben wir mit Albert’s neues Fahrrad mitgenommen. Eigentlich ist das ein Geschenk zu seinem Geburtstag Ende August, aber damit wir das gute Wetter nutzen können, haben wir das Geschenk ein bisschen „vorgezogen“. Jetzt lernt Albert erst zu lenken, bremsen und rollen. Die Pedale haben wir dafuer weggelassen, damit das rollen gut klappt. Albert kann das nach einigen Malen ueben schon richtig gut. In ein paar Wochen können wir dann die Pedale anbringen. Spannend!

Ausflug nach Tallinn

Ende Juni machten wir eine Schifffahrt nach Tallinn. Zwei Nächte auf dem Schiff und einige Stunden in Tallinn. Zwar waren Albert und Andrea leider erkältet (und letztere Person sowohl am Abend als auch am Morgen eher nicht ansprechbar) aber der Ausflug war trotzdem schön. Albert machte das Schiff einen Heidenspass! Tallinn war sehr interessant, allerdings durchaus voll mit Touristen (wie uns). Wir genossen unser Mittagessen in einem wunderbaren Restaurant – ausnahmsweise mal bezahlbar, da nicht in Schweden – und unsere heisse Schokolade in einem Café kurz vor der Rueckfahrt.

Hier sind jede Menge Bilder – bitte blättern zwischen den Seiten (siehe Ziffern unterhalb der Gallerie)!

Angry bird

Wir sind keine Verfechter davon, dass Albert viel Zeit vor einem Kasten sitzt und digitale Welten erobert. Sicherlich kommt das noch früh genug in rauhen Mengen. Das Computerspielen heben wir uns für lange Bus-, Flug- oder Zugfahrten auf. Zwischendurch hat Albert jede Menge Herausforderungen im analogen Sinn: Fahradfahren lernen, Schwimmen lernen, Malen, Rennen, Hüpfen und viele andere Dinge die ihm – hoffentlich – helfen sich gut mit sich selbst und seiner Welt zu arrangieren. Allerdings sind auf Albert’s Luftmatratze für das Wasserplanschen die ärgerlichen Vögel (Angry birds) drauf. Bis er damit wirklich auf dem Handy oder sonst irgendwas Digitalem spielen darf, muss er allerdings noch warten bis zur langen Zugfahrt nach Südschweden, wo wir im September Opa Reinhard und Oma Karin treffen. Dort gilt es 6-7 Stunden zu überbrücken und die Ärger-Vögel kommen dafür gerade recht.

Heute morgen wollte Albert aber gerne sehen, wie das Spiel funktioniert und durfte einen you-tube clip schauen. Hinterher wurde es langweilig, weil Mama ihre öden Schwangeschaftsübungen machen musste. Aber da kam uns eine Idee und Albert spielte Angry birds mit Ball und Klopapierrollen. Als kleine Info: In dem Spiel fliegen runde Vögelfiguren umher (bzw. man schiesst sie los mit einem Katapult) und sie fallen dann auf Holz- oder Steinhauskonstruktionen, die davon einfallen.

Voila! Hier kommt der ärgerliche Vogel!

Im Verkehrsmuseum

Heute ist der dritte Tag vom Albert-Mama-Urlaub. Zugegebenermassen ein langer Tag. Nachmittags ein Ausflug ins Museum. Albert kennt das Verkehrsmuseum schon vom Kindergartenausflug, aber er war trotzdem sehr intressiert dabei und hat mir alles gezeigt. Auf dem Bus nach Hause gab es Eierkuchen mit Nutella zum Hunger stillen – die waren vom Mittagessen geblieben (danke fuer den guten Tipp fuers Kochen, Oma Karin)!

Die Zeit rennt

Es sind nur noch wenige Monate bis Albert 5 Jahre alt wird und unsere Familie um ein Mitglied erweitert wird (auf etwas deutlichere Art und Weise als in den letzten Monaten). Die Zeit rennt davon. Und Albert malt. Entweder aus oder ab. Der Playmobilkatalog ist vor ihm nicht sicher. Natuerlich werden auch Mama und Papa dazu initiiert und oft entstehen daraus interessante Cooperationen. Seit Neuestem hat Albert jetzt seinen Maltisch am Fenster stehen wo immer Papier und Stifte bereitliegen. Oft kommt er nach Hause und setzt sich sofort an den Tisch. Aber auch sonst bleibt die Kreativität nicht aus. Letztens haben wir eine „Burg“ aus einem grossen Karton gemacht. Praktisch, denn hinterher kann man den ja auch noch gleich bemalen!

Hier eine kleine Mischung von Bildern. Nein, es ist kein Weihnachten, Albert hat das „tomte-Kostuem“ allerdings zum Schlafanzug umfunktioniert!