Wieder in Schweden, wollten wir die letzte gemeinsame Ferienwoche Ende Juli noch nett gestalten und mieteten für einen Tag ein Auto um nach Fjällnorra zu fahren. Ein sehr schöner See in der Nähe sogar mit Ziegen, Schafen und Allerlei in unmittelbare Reichweite, was bei gewissen jungen Damen definitiv eine Wertsteigerung bedeutet.
Albert war ein grosser Held im Wasser und schwamm mit den Schwimmflügeln allein bis zu einer Platform im See, von der er dann mehrfach beherzt wieder ins Wasser sprang. Emma war angetan von den Enten (die sie, mitsamt ihrem Kleid, bis ins Wasser jagte) und von einem Hund, den sie partout mit Gras füttern wollte. Der Hund ist nicht auf den Bildern, ihre Grassammelaktion aber sehr wohl.
Wie man sieht gab es auch Eis zur allgemeinen Stimmungsaufhellung, das geplante Grillen musste allerdings kurzfristig ins Wasser fallen. Weil leider zu viel Wasser von oben viel und wir noch vor dem Abendessen die Flucht ergreifen mussten. Bedauerlicherweise hatten wir keine Regenschirme dabei, denn sonst hätte András gerne das alternative Grillen angewendet. Hat er sich beim Nachbarn abgeguckt. Ein Schirm fuer den eigenen Kopf, ein Schirm fuer den Grill. Eines haben wir jedenfalls gelernt…man darf einfach nicht ohne Regenschirme an den See fahren wenn man Würstchen essen möchte…
Mehrfach habe ich mich erfolglos darum bemüht mir zu merken, wie Emma „Elefant“ sagt. Immer wieder merkte ich mir irgendwas, bloss nicht ihre unverglessliche Wortkreation. Aber nun hab ich es. Meine Damen und Herren, auf Emma-isch ist der Elefant (Trommelwirbel…) ein EFIANT.
Efiant. Das klingt nach Intrige und James Bond, jedenfalls leichtfüssiger als dieses runzelige Schwergewicht mit der Vielzwecknase und Ohren, die man gerne bei 40 Grad im Schatten als Luftzufächelanlage neben sich installiert hätte.
Efiant. Immer wieder elefantastisch, immer wieder gut. Ihr ganz persönlicher Begleiter in allen Notlagen. Ob Emma einen in der Tasche hat?
Emma nennt ihre Urgroßmutter „béka“. Uebersetzt ist das der kleine gruene Kamerad aus dem Wasser, der jungen unvorsichtigen Damen ab und zu goldene Kugeln aus dem Brunnen holt. Mit anderen Worten ein Frosch. Warum und wieso sie sich das so ausgedacht hat ist unklar aber sie ist fest davon ueberzeugt, dass dédimama eben béka heissen musst. Und sie ist ein grosser Fan von „béka“ – wie die Bilder eindeutig beweisen!
Als ich in der Bibliothek ein Bastelbuch fand in dem es von Figuren aus Star Wars nur so wimmelte, war klar, dass Albert dieses Buch unbedingt ansehen muss und es folglich ausgeliehen werden sollte. Das fröhliche Gesicht unseres Sohnes im letzten Eintrag klassifiziert diese Idee als astrein. Gleich musste Oma Bastelsachen suchen und es wurde fleissig gewerkelt!