Bagga-bagga und Hop-hop

Es gibt ja so viele Dinge, die der Albert so den lieben langen Tag tun könnte. Am liebsten alle 10 Minuten was anderes. Gott sei Dank gibt es da Oma und Opa, die dabei helfen, die Langeweile totzuschlagen! Zwar sind in den letzten 1.5 Wochen die Bilder hier auf dem Blog fast gänzlich ausgeblieben, aber Erinnerungen gesammelt haben wir natuerlich trotzdem. Jetzt muss alles erstmal sortiert werden und landet dann nach und nach hier auf der Seite.

Seitdem Oma und Opa heute abgeflogen sind, hat Albert immer wieder ihre Namen gennant. Kaum waren wir mit dem Auto fast wieder zurueck vom Flughafen  (nein, noch nicht ganz beim Dreirad, Opa), da sagte Albert wieder „Opa“ als wuerde er erwarten, dass der Opa mit dem Flugzeug nach Skölsta geflogen wäre und nun bereits zuhause sitzen wuerde. Heute Abend kurz vor dem Schlafengehen wurde erörtert, wer jetzt alles schlafen geht bzw. schläft. Ein neues Ritual (von Papa eingefuehrt) das so geht: Papa fragt – natuerlich auf Ungarisch – was der Bagga-bagga jetzt macht. Und da antwortet der Albert: „Heia.“ „Und das Dla-dla (= Wasser)?“ „Heia.“ Und so geht das dann weiter. Aktuell muessen Oma und Opa dann auch mit durchgenommen werden. Schliesslich muessen alle schlafen. Bis dann „Albert?“ „Heia.“ auch zu Heia wird.

Fuer heute ein paar Bilder vom Baggerfahrerkurs von Opa (Albert hat recht schnell kapiert wie er die beiden Hebel bedienen muss) und der trampolinschen Lachmuskelgymnastik mit Oma.

Wir sind zurueck

Seit letztem Wochenende sind wir zurueck in Schweden und versuchen unser Leben in geregelte Bahnen zu bringen. Noch ist uns das nicht ganz gelungen: zu viele Kisten auszupacken (Hilfe! Zu viel Zeug!!!!), gelangweilte Albertse zu besänftigen und sich mit ärgerlichen Dingen zu beschäftigen (Untermieter-Geschichten). Schön war, dass wir in ein ordentlich geputztes Haus zurueckkamen, das Auto funktionierte und wir den Garten (samt Beeren) geniessen können. So purzeln die Tage im Eilschritt einer nach dem anderen an uns vorbei und trotz Anstrengungen scheint man ständig vor Unfertigem zu stehen.

Wir atmen jetzt mal tief durch und huepfen eine Runde auf dem Trampolin – zur Beruhigung der elterlichen Nerven und dem Verbrauch kindlicher Energie….

PS: Beim Abendessen draussen hat sich Albert in dieser blauen Decke vermummt (trotz sommerlicher Temperaturen) und sich diebisch gefreut, wenn seine Beine immer wieder unter der blauen Decke verschwanden. Mach nur, Albert. Immer schön dich selbst beschäftigen!

Neue Bilder, neuer Ort, neue Ideen

Auf meiner eigenen Seite gibt es jetzt eine Rubrik mit Spielerfahrungen und -ideen. Sie heisst „Mandatory Mess“, „Pflichtchaos“ auf Deutsch. Da ich in den vergangenen Monaten und Wochen oft genervt war, weil ich den Kampf gegen das Chaos ständig zu verlieren schien, habe ich mir eine neue Strategie ueberlegt. Ein Chaos pro Tag um des gemeinsamen Spielens wegen ist MINDESTENS Pflicht. Und das heisst dann, dass ich NICHT aufräume sondern spiele. Mit Albert natuerlich…

Hier sammeln sich die Bilder und Dokumentationen des „Chaos“ (was, streng genommen, oft eigentlich gar keines ist). Besonders spanned finde ich, wie viele Ideen eigentlich im Spielprozess entstehen und was Albert sich spontan ueberlegt, was er ausprobiert, was ihm leicht fällt und was ihn herausfordert. Leider fehlt mir die Zeit alles im Detail zu dokumentieren, aber die Bilder sollen einen kleinen Eindruck dessen verschaffen, was uns an einem „normalen“ Tag so alles einfallen kann.

Das „Pflichtchaos“ schafft Raum, mir bewusst Zeit zu nehmen, zuzuschauen und ganz einfach Spass zu haben….

Ausserdem…

…hatte András am Mittwoch frei (Feiertag) und wir fuhren nach Tivoli zur Villa d’Este um den dritten italienischen Garten inklusive Wasserspiele zu besuchen. Nachdem das schwuele Wetter und jede Menge Touristen die ersten Stunden unseren Besuches weniger beschwingt machten, gab es ab 17:00 Uhr angenehmes Licht, ertragbare Temperaturen und einen fast leeren Garten in dem Albert begeistert die Dla-dla-Spiele entdeckte.