Rom, Tag 1 – Accademia d’Ungheria

Die ungarische Akademie. Der Ort, an dem Papa die letzten Wochen gelebt hat. Das wollten wir sehen! Besonders Highlight (im warsten Sinne des Wortes) die Loggia und die Dachterasse. Einziges Problem (vor allem für mich): Die Wendeltreppe, die sich außen am Haus in die Höhe windet. Aber weil die Aussicht so großartig war (laut András) wagte ich dennoch den Weg nach oben. Und bereute es keineswegs. Die Aussicht war wunderbar. Und als ich oben ankam, gab es Applaus. Höhenangst – Mama, 0:1. Auf dem Weg nach Hause wurden Pizza und Focaccia eingekauft und mit viel Beifall auf dem Balkon verspeist – Mamaammmm!

Bitte blättern bei den Bildern (unter der Gallerie)!

 

Rom, Tag 1 – Palazzo Spada und Piazza Farnese

Nach dem (späten) Frühstück in der Bar (Papa und Albert) und in der Unterkunft (Mama und Emma, denen der Kaffee bzw. die Cornetti aus der Bar mitgebracht wurden) ging es um die Ecke zum Palazzo Spada. Papa und Albert widmeten sich den Fakten, Emma und ich widmeten uns Experimenten mit der Schwerkraft. Dann ging es weiter zum Piazza Farnese, wo die vielen Tauben am Brunnen bewundert wurden und das bewaffnete Personal vor der französischen Botschaft/ dem Palazzo Farnese.

Eingetopft

Albert wollte gestern helfen beim Eintopfen. Zwecks nackten Füßen (nette Kombination mit der Fleecejacke) dachte ich mir, na gut, dann stelle ich alles so hin, daß seine Füße auf den Holzfliessen stehen können. Das war dann doch keine so gute Idee. Denn die kleine Schwester half auch mit und so wurde eine schöne Erdparty draus. Überall Erde. Was solls. Es gab Spaß und engagierte Kinder. Aufräumen muß ich sowieso. Ob ich nun bei der Küche anfange, die 5 ausgeräumten Spiele auf dem Boden von unserem „Atelier“ einräume  oder erst noch den Garten säubere, der Unterschied ist schon marginal. Die ewig volle Liste bleibt sowieso voll. Dann kann man auch gleich nochmal Eintopfen und den Kindern bei der Entwicklung eines grünen Daumens helfen. Obwohl…Emma fände wahrscheinlich einen blauen Daumen viel cooler.

 

Unser täglich Brot gib uns heute

Seit 2 Wochen ist der Knethaken der Brotmaschine verschwunden. Das gute Stück ist so weg, daß ich keinerlei Ahnung habe, wo es hingekommen sein könnte. Küchenschränke umgeräumt, unter den Schränken gesucht, sogar den Müll inspiziert (hoch leben die Gummihandschuhe). Weg. Einfach nur weg. Das heißt also momentan Brot kaufen.

Heute hatte ich keine Lust wegen einem Brot nochmal zum Supermarkt zu radeln. Deshalb also ein Experiment: Brot im Ofen backen. Größte Herausforderung? Zweimal gehen lassen. Habe die Schüssel in das wärmste Zimmer gestellt und Decken um die Schüssel gewickelt. Kein Erfolg. Dann mußte das Gebläse im Badezimmer angemacht werden. Zweimal 30 Minuten. Gleich noch geduscht. Man muß ja die Wärme ausnutzen.

Nach 40 Minuten Ofen, voila, ein Brot. Ulkige Form, aber schmecken tut es. Superfeste Kruste. Dampfendes Brot und Camenbert. Mhmm.

Ihre königliche Majestät bei der Zahnhygiene

Es ist Abend. Gestern. Wunderbar Haare gebürstet mit der Superstriegelflamingobürste von Martina & Tobi. Tangleteaser – jucheeee! Danke nochmals!!

Erst Zöpfe ausprobiert. War nicht so cool, fand Emma. Dann Krone aufgesetzt. Dann alle 4 Haargummies auf alle Extremitäten verteilt. Warum auch nicht. War für die Haare geht, geht auch anderswo, oder?!

Dann begann Ihre Majestät die Zähne zu putzen und mutierte alsbald zu einem gefährlichen Zahnputzlöwen. Wie gut, daß ich mich hinter der Kamera verstecken konnte, sonst wäre ich noch verputzt worden!