Ich habe ein Papa. Du auch? Wenn du einen hast, dann ist der sicher nicht so toll wie meiner. Mein Papa ist groß und stark. Er kann mich ganz lange tragen. Und wenn ich nicht einschlafen kann, dann darf ich auf seinem Bauch liegen. Und dann legt er seine großen Hände auf meine Schultern. Dann fühle ich mich geborgen. Er singt mir immer ein Gute-Nacht-Lied. Niemand kann so singen wie mein Papa. Mama sagt, er kann ganz wunderbare moderne Musik machen. Er improvisiert nämlich. So, dass Mama sagt, sie könnte so etwas nicht machen. Sie kann nur langweilige Tonfolgen singen. Papa trägt mich gerne im Tragetuch. Dann ist er wie ein Känguruh. Nur hüpfen tut er nicht. Aber das sehe ich ihm nach. Schließlich kann auch ein toller Papa nicht perfekt sein!
Schlafen ist schön
Wie man sehen kann, schlafe ich eigentlich gerne. Aber manchmal kann ich leider nicht so gut einschlafen. Aber wenn ich auf einem Arm, Bauch oder Schoß einschlafen darf, ist es leichter. Leider wache ich momentan oft auf, weil ich Bauchschmerzen habe. Dann weine ich meistens. Und strample mit meinen Beinen. Denn Bauchweh sind gar nicht schön. Richtig schön ist, wenn ich mich pumpelsatt gegessen habe und dann einschlafe und keine Bauchweh bekomme. Dann schlafe ich wie ein kleiner Bär. Ein kleiner, zarter Bär.
Mein erstes Bad zuhause
An meinem dritten Tag zuhause habe ich gebadet. Oma hat mich gehalten und ich habe ganz laut geweint. Auch wenn jeder mal baden muss – das war hart an der Grenze! Ich dachte, ich gehe in dieser großen Schüssel verloren! Das war nicht wie in Mama’s Bauch! Da war so viel Platz! Und ich wusste gar nicht, wie um mich geschah! Alle haben versucht mich zu beruhigen. Aber so richtig geholfen hat das nicht. Mir hat viel besser gefallen, als die Oma mir den Rücken gestreichelt hat!