15. Dezember: Schlechte Laune

Heute gab es zuhause schlechte Laune. Die Kinder hörten nicht auf Papa und als Mama nach Hause kam, war das Schiff schon gewaltig am Sinken. Albert fand, dass Papa nicht genug Zeit fuer ihn alleine hatte. Das ist momentan mit einem anwesendem Erwachsenen und einer Emma wirklich eher schwierig. Gut sind die Momente, wo wir auf dem Bett hopsen oder verstecken spielen, da können alle mitmachen.

Albert hatte ausserdem eine Erfahrung mit dem Problem, dass Eltern reden. Vor allem miteinander darueber, was das Kind gesagt hat. Und irgendetwas stimmte da nicht. Da hatte Albert ein wenig freie Interpretation ins Spiel gebracht und wir haben im beim Schummeln ertappt. Das war ihm doch eher unangenehm.

Morgen geht Albert wieder in die Schule und es wird ihm hoffentlich weniger langweilig….

Zudem war Emma am heutigen Abend schon viermal wach. Noch Fragen? Na dann…gute Nacht ;-)!

 

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Nachtrag: Interessanterweise fanden sich auch diese Fotos auf meiner Kamera. Nach der langen Schlechte-Laune-Phase gab es trotzdem noch ein paar Momente mit ausgesprochen guter Laune!!

 

14. Dezember: Salzig

Am 2. Adventswochenende haben wir Salzteig hergestellt. Obwohl das Endergebnis noch nicht vorliegt, kann man hier schon mal einen Einblick in die „Werkstatt“ gewinnen. „Weinachtszauber mit Pixi“, so heisst unser aktuelles Buch zum Advent, aus dem wir jeden Tag eine Geschichte lesen. Ausserdem gibt es immer noch eine Bastel- und Backidee und ein Lied oder ein Gedicht. Ausserdem lesen wir – wie letzes Jahr – die Geschichten von Kathrinchen Zimtstern. Am 5. Dezember hatte Pixi die Salzteigidee vorgeschlagen und Albert war sehr motiviert, den Vorschlag in die Tat umzusetzen.

Er hat grossartig den Teig ausgerollt und ausgestochen. Emma hat – trotz gegenteiligem Vorschlag meinerseits – den Teig probiert. Wie die Fotos zeigen, war er nicht nach ihrem Geschmack…

13. Dezember: Krank

Der arme Albert ist krank. Hohes Fieber und Erbrechen. Seit Freitagabend. Ausgerechnet der Abend, an dem ich zu einer Promotionsfeier war und um 01:30 in der Nacht nach Hause kam. Eigentlich wäre ich ja eher gekommen, aber András meinte, wenn ich schon mal weg bin, dann aber auch gleich richtig. Leider wusste da keiner von uns, dass der Abend zuhause eher dramatisch verlaufen würde. Als ich nach Hause kam, war András immer noch wach und der Beamer an. Ich fragte ihn, ob er denn einen Film ansehen würde. „Ja“, meinte er, „ich habe angefangen…“. Pendeln zwischen zwei Schlafzimmern. Denn Miss Mini schlief auch schlecht. Vielleicht weil die Milchmahlzeit(en) ausgeblieben war(en) oder einfach nur so.

Alle sind etwas müde und Albert kämpft immer noch mit dem Fieber. Typischer Vorfall im Advent/ zur Weihnachtszeit.

Ein Abstecher nach Emma-us: Über Tische und Bänke

„Nein!“ ist zwecklos. Sie klettert auf den Tisch. Ich stelle sie wieder auf den Boden. In einer Minute ist sie wieder oben. Auf die Sitzbank geklettert und von dort aus auf den Tisch. Die Zeremonie wiederholt sich mehrfach. Vehementeres „Nein!!!!“? Vehementeres Grinsen. Sie liebt die Herausforderung. Und von oben sehen die Dinge sowieso viel interessanter aus.

Sie fädelt die Dinge gut ein. Auch im wortwörtlichen Sinne. Zumindest versucht sie es…