Unser täglich Brot gib uns heute…

…und lass uns nicht wahnsinnig werden, bitte!

Das Leben mit einem Neugeborenen ist ein Wunder. Aber es ist auch ein bisschen „wund“. Nicht nur ist das Schlafbedürfnis angekratzt oder der post-schwangerschaftliche Körper etwas lädiert, nein, es gibt auch Nerven, die etwas wund sind. Zum Beispiel, wenn es so ganz nebenbei gilt, Gutachten für die eigene Arbeit zu fabrizieren (mit Einsendeschluss Anfang November) oder ein gewisser 5-jähriger zwar eigentlich krank (Streptokokken und Penicilin lassen gruessen), aber keineswegs Mangelerscheinungen an hibbeligem und aufmüpfigem Verhalten hat.

Alles nachvollziehbar, denn nur einmal im Leben wird man zum ersten Mal älterer Bruder und kann vorne nicht mehr von hinten unterscheiden. Trotzdem, anstrengend. Denkwürdig war die erste Nacht zuhause, in der sich Albert’s Mageninhalt auf den Rückweg machte, in Kombination mit hohem Fieber und Emma einen beträchtlichen Anteil der Nacht lautstark ihre vermeintlichen Magen-Darm-Probleme verlauten liess. Als die Nach sich dem Ende zuneigte, war auch die Mama am Ende und nur noch in Restbständen vorhnden und Papa musste sehr schnell alles  übernehmen. Die zweite Nacht war vergleichsweise eine Glanzleistung!

Emma trinkt gut aber ist momentan etwas lädiert, da sie kurzzeitig Gelb trägt – soll ja modisch sein, diesen Herbst. jetzt ist sie davon süchtig geworden und das macht sie schlapp. Aber Biss hat sie trotzdem, die Kleine und wurschtelt sich eifrig zur Nahrungsquelle, wenn sie auf dem Bauch von Mama oder Papa liegt un hebt sogar ihren Kopf dabei. Tüchtig!!!

Emma ist da!

Mit 2870 g und 49 cm ist Emma Bereniké eine zarte Erscheinung.  Aber ihr Kiefer hat ordentlich Kraft! Gestern um 23 Uhr hat sie das Licht der Welt pünktlich zum Geburtstermin erblickt. Jetzt sind wir schon zuhause und uns geht es gut. Albert hat eine Angina o.ä. aufgegabelt und ist auch zuhause…jetzt puzzeln wir unsere Familie neu zusammen! Emma ist noch sehr schläfrig und absolut knuffig! Wir freuen uns sehr, dass sie endlich da ist :-)!

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Wir warten und machen Quatsch

5 Minuten und Papa an der Kamera. Schnell noch ein paar Fotos bevor Miss Mini schlüpft – man weiss ja nie, wann es soweit ist, auch wenn der 21. Oktober der eigentlich festgelegte Termin ist. Nun sind die Herren in der Unibibliothek und ich habe Zeit, ein paar wenige Fotos hochzuladen. Ausnahmsweise ist András heute nicht 4 Stunden in der Bibo sondern arbeitet heute Abend, so dass wir den Nachmittag gemeinsam verbringen können. Das ist schön, besonders in Anbetracht der Tatsache, dass hier bald alles Kopf stehen wird und es höchstwahrscheinlich eher getrennte Aktivitäten geben wird…

Hier die Fotos. Albert hilft, dass der Bauch noch grösser wird…

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Boote

Die Fotos von dem Urlaub mit Oma und Opa in Simrishamn liegen und liegen und sind immer noch nicht bearbeitet. Ich glaube, es gibt sogar noch Fotos von Albert’s Geburtstagsparty (Nr 2, mit Freunden) um die ich mich kuemmern sollte. Bevor ich bald ganz anderweitig beschäftigt sein werde..

Wenigstens kommen hier 2 Bilder. Auf unserem gestrigen Spaziergang durch Hagaparken, eine grosse Parkanlage in der Nähe, haben wir ein paar Naturmaterialien gesammelt und Albert und ich haben daraufhin Boote gebaut. Hier sind sie…

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Und plötzlich bist du 5

Lieber Albert,

ich weiss nicht so recht, wie das eigentlich passieren konnte. Aber du bist 5. Fuenf!!!! Nicht Tage, Monate, nein, JAHRE. Du darfst jetzt schon Erwachsenenzahnpasta verwenden, bald werden deine ersten richtigen Backenzähne erscheinen und lernst Fahrradfahren. Du zählst bis 15 auf Schwedisch, und bis 12 auf Deutsch (im Ungarischen bestimmt auch bis ca. 15). Du bist schon gjoss. Grrrrrrrrrrrrrrrrrross, wie du dich dann immer gerne berichtigst. Dein Legogeschick kennt keine Grenzen und du baust, baust, baust. Wuerde doch die ganze Welt nur aus Lego bestehen!

Du bist…wunderbar! Und wir haben dich sehr lieb!

Mama und Papa

 

Ausflug nach Linköping

Letzten Dienstag haben Albert und ich einen Ausflug nach Linköping gemacht. Dort haben wir Tine (Albert’s Patentante und meine liebe Freundin) und Tobi (Tine’s Freund) getroffen und haben die Stadt denkbar unsicher gemacht. Ein besonderes Highlight war die Kathedrale, denn sie hatte eine unglaubliche Ausstattung fuer Kinder. Es wurde tatkräftig Kirche gespielt und Albert war hochbegeistert! Am darauffolgenden Tag wollte er wieder hinfahren und Kirche spielen mit den beiden!

Eine Puppe wurde im Schnellverfahren getauft, Puppe her, rumdrehen, Kopf ins (leere) Taufbecken getunkt, fertig! Tine und mir wurde das Abendmahl ausgeteilt, dieses Mal gab es aber Kakao und Kekse. Eine Prozession wurde durchgefuehrt und das Priestergewand getragen. Fuer die Bischofsausstattung war nur die Mitra auf dem Kopf gut, auch nur fuer einen Moment und dann durfte der Tobi die Bischofskleidung anhaben. Hinterher wurde ausgiebig am Maltisch ausgemalt, alle Beteiligten waren fieberhaft dabei!

Nach der Kathedrale gab es zur Stärkung noch etwas Kaffee (oder Ähnliches) in einem Café und zudem noch angenehme Kissenschlachten bzw. Akrobatikeinheiten.

Leider war die Zeit viel zu schnell vorbei – wie es eben so ist, wenn man Spass hat mit Freunden! Albert war daraufhin der Meinung, Tine könnte wohl gleich neben uns in die Wohnung einziehen. Dann bräuchte er auch keine Schuhe, um schnell zu ihr rueberzuflitzen :-)!

Kulturfestivalen

Letzte Woche (bis gestern) gab es in Stockholm ein Kulturfestival. Albert und ich vertrieben und die Zeit gestern (Samstag) dort bis Papa mit der Arbeit fertig war und dazukommen konnte. Von Ritterhelm probieren über Jugendzirkus ansehen, Schachfiguren verrücken bis hin zu sportlichem Sackschleudern und Klettern haben wir abgedeckt. Das Klettern war doch nicht so einfach wie Albert sich das so gedacht hatte und der Ausflug nach oben an der Kletterwand war nur kurz. Super, dass er es probiert hat. Für uns ist es eine gute Erinnerung, dass ihm irgendein Sport ganz gut tun würde, der ihm ein bisschen mehr Kraft und Körperkontrolle bzw. Koordination verleihen kann.