Gesichter
Emma heute Abend
Kakso
Kakso. Das ist Emma’s Neuschöpfung. Ein Ersatzwort für andere Dinge, die weder an den Essenstisch noch an andere saubere Orte gehören. Und Emma liebt es. Alles ist Kakso. Manche Puppen werden dann zum Beispiel Kaksi genannt. Und das alles nicht intendiert um zu ärgern, sondern weil es so schön klingt oder weil es fast schon ein bisschen verboten ist. Aber eben auch nicht richtig. Mit Kakso ist man immerhin noch auf der sicher-sauberen Seite. Kakso, das ist ihr Wort für alle Gelegenheiten. Wenn einem mal die Worte fehlen..bleibt am Ende immer noch… Kakso.
Ich bin keine Stadt
Albert: „(…) dann kriege ich das anstatt von Emma.“
Emma: „Ich bin keine Stadt!“
Fleisch und Blut
Ich liege neben Emma im Bett, es ist Zeit zum Schlafen. „Mama, sind wir aus Fleisch und Blut?“
Hä..wo hat sie das denn jetzt her.
„Wird dann der Wolf uns fressen?“
Aha. Die Fabel, die Papa gerade vorgelesen hat.
„Nein, Emma, der Wolf kommt nicht hierher in die Stadt. Der mag nicht so viele Menschen. Der fühlt sich hier gar nicht wohl. Da hat er Angst. Er möchte viel lieber in Ruhe im Wald wohnen.“
„Ah. Und wenn es da viele Robin Hoode (im Wald) gibt, dann schiessen die den Wolf. Dann rennt er weg.“
„Ja, Emma. Gut gedacht.“ (Soll heissen, gut kombiniert, Emma).
„Mhm. Eine schöne Geschichte“.
Anmerkung: In der Fabel kam nichts von Fleisch und Blut vor. Das hat sie irgendwie von irgendeiner Begebenheit, zu der ich ihr etwas anderes vorgelesen habe. Keine Ahnung mehr, was das war.
Mama’s Geburtstag
38! Na so was. Wie bin ich denn hierher gekommen? Jemand muss sich verzählt haben! Lippenbalsam, Blumen, Kuchen und Schokolade, ein Flohmarktbesuch und einzigartige Gesellschaft – eine sehr schöne Kombination! Auf meinen Wunsch hat András sogar die Kamera in die Hand genommen und ich freue mich sehr über die Bilder mit den Kindern! Ein sehr schönes Geschenk – für heute und die Zukunft!