Die Sonne schien und es war herrlich warm. Neben der Gartenbuddelei und Fahrradbastelei haben wir auch ein bisschen Papa’s Geburtstag gefeiert. Er bekam nicht nur Schokolade sondern auch ein schönes Kochbuch mit japansischen Rezepten, einem Küchenbrett aus Bambus und eine grosse Schneideunterlage. Restaurant Handl freut sich!
Der Rasen
Unser Gartenboden ist eine interessante Mischung aus Löwenzahn, Gras, Moos und Löchern. An letzterem wollten wir etwas ändern indem wir Grassamen zur Reperatur von Lücken im Rasen gekauft haben. Nun ja. Irgendwie ist aus dem Lückenfüllen eine fröhliche Buddelei geworden, bei der ich entdeckte, dass man sehr gut Frustrationen zum Thema Arbeit in den Boden stecken kann und Albert sich ganz unerwartet und gebannt der Faszination Erde widmete. So war das letzten Sonntag. Neben einer kleinen Geburststagskaffeerunde für Papa wurde der Garten heftigst durchmaulwurft. Zwar war ich durchaus bemüht den Boden hinterher zu begradigen aber bei einem Blick nach draussen habe ich das Gefühl, dass daraus eher ein Picasso-gerade geworden ist. Ähnlich wie bei allen Brotscheiben, die ich schneide. Auf jeden Fall wachsen bereits kleine feine Grashalme und ich hoffe, dass sie sich vom heutigen Schneefall nicht vom Weiterwachsen abhalten werden lassen.
Geschwister
Letzten Sonntag, Papas Geburtstag. Gartenaktion. Ein Flecken reflektiertes Licht, von Papa gesehen. Er schnappte sich die Kamera und schwupps, ein kleiner Geschwistermoment. Festgehalten für immer. Wie schön!
Der Mund ist rot
Emma hat vor Kurzem ein Lipgloss zur Lebenpflege von Papa bekommen. Rot. Weil Mama auch eins zum Geburtstag bekommt. Und wenn einem so ein kleines bisschen langweilig ist, kann man ja mal etwas tiefer in den Topf greifen und die Lippen so richtig gut pflegen, oder?
Emma’s Krippenkommentar
Weihnachten ist längst vorbei und Emma’s Kommentar zur Krippenszene immer noch nicht hier festgehalten. Aber jetzt! Emma: „Papa ist Josef, Mama ist Maria, Emma ist Baby Jesus und Albert…Albert ist das Schaf!“
Tauchstation
Papa weg auf einer wahrscheinlich dekadenten Weihnachtsfeier. Gutes Essen. Schlechter Wein (wie ich gerade höre). Die Kinder sind abgetaucht in die Tiefe der Badewanne. Na dann…
Albert on Ice
Es gibt nicht oft die Möglichkeit mit Albert (allein) Zeit zu verbringen. Leider. Hin und wieder die ein oder andere halbe Stunde. Denn meist versucht einer am Wochenende die wichtigsten Dinge zu erledigen, während der andere mit den Kindern (oder auch nur Emma) Zeit verbringt. Und wenn Emma dabei ist, ist das Konzentrieren auf Albert mehr oder weniger unmöglich. Heute allerdings ergab sich eine Möglichkeit und ich bin so froh, dass ich davon Gebrauch gemacht habe. Die Klassenlehrerin frage, wer von den Eltern denn gerne die Klasse auf einen kleinen Ausflug auf die Eisfläche auf dem Ladeuzeplein in der Innenstadt begleiten möchte und helfen könnte beim Schlittschuhanziehen und -ausziehen. Erst dachte ich Albert wäre nur mäßig begeistert davon, daß ich mitkomme. Aber als ich heute um 13:45 auf dem Schulhof erschien, sprang mir ein seliger Albert entgegen, der in der Reihe der Kinder mit mir an der Hand gehen wollte. Und mußte ich seine Hand loslassen weil der Gehweg zu eng war, war er sichtlich unzufrieden. Ich war sein fröhliches Publikum während er auf dem Eis war, winkte und umarmte ihn wenn er eine Umarmung brauchte. Simpel. Und so schön. Ich habe es genossen. Nebenbei gab es noch den ein oder anderen Plausch mit anderen Eltern (meist auf Englisch aber immerhin einmal auf Niederländisch) und die Kamera stand natürlich auch nicht still. Hier ein paar Fotos von dem großen Helden auf dem kleinen Eis.