Kneterei

Heute Vormittag haben wir geknetet. Albert war sehr begeistert dabei. Mama und Papa haben sich auch gut beteiligt, Papa hat einen Frosch(kopf) begesteuert, Mama hat sich mit einem Elefant und einer Seerobbe dem Thema „Ueberlappung suedlicher und nördlicher Tierwelten“ gewidmet. Vielleicht stellt ja der Frosch von Papa die Ueberlappung  am ehesten dar?!

Nach dem Kneten gab es 1-2 Wutanfälle und dann gingen Mama und Albert auf dem Sofa zu gemeinsamen Lesen ueber. Ab morgen geht es wieder in den Kindergarten …hörbares leichtes Aufatmen bei Mama…(nach 5 Tagen zuhause mit Albert) vielleicht gibt es ausser Albert’s Eltern noch weitere Personen, der sich darin ueben möchte, bei Wutanfällen geduldig zu bleiben..?!?

Gesund schlafen

Albert vor zwei Tagen beim Mittagsschlaf. Zwischen Husten, Schnupfen und bis zu 40 Grad Fieber haben wir uns tapfer durch die Woche navigiert. Langsam ist Albert auf dem Weg der Besserung. Ich kann mich gar nicht erinnern, dass wir es schon einmal geschafft haben, so viele Wutanfälle in kurzer Zeit zu akkumulieren wie in den letzten zwei Tagen. Krank und Trotzphase ist keine sehr leichte Kombination.

Zwischendurch ist Albert purer Zucker. Vor zwei Tagen sass er auf einem Stuhl, drueckte die Knöpfe eines Spielzeugs und sang zu den typischen Spielzeugmelodien (die eben so aus Spielzeug ertönen) vor sich hin. Erst habe ich ihn gar nicht verstanden. Aber dann begriff ich, dass er da sass und sang: “ Sonnenschein, Bäume, Häuser. Bäume, Häuser.“ Ich habe ihn noch nie mit Text singen hören. Und nun hatte er sich sein eigenes Lied erfunden! Wie er bloss gerade auf „Sonnenschein“ kommt. Poesie in der Trotzphase. Das wäre auch mal eine Veröffentlichung. Vielleicht sollte ich mein Promotionsthema wechseln!

Der erste richtige Schnee

Diese Bilder sind von Mitte Dezember, wo wir ein paar Tage Schnee im Garten hatten! Der erste Schneemann wurde gebaut und Albert schippte Schnee mit seinem neuen Schneeschieber! Die Abfahrt mit dem Schlitten war grossartig fuer Albert, bis plötzlich Papa zuschauen und Mama mit Albert auf den Berg gehen wollte, dann schlug die Begeisterung plötzlich in Verzweiflung um. Freude und Verzweiflung liegen so nahe beeinander in Albert’s Leben…

Am ersten Feiertag

Wir haben das Feiern und Geschenke auspacken fuer Albert gleichmässig verteilt, so dass er sich mehrere Tage lang freuen kann (und an jedem Tag nur ein Geschenk bekommt).

So hat er sich am heiligen Abend sehr ueber die Feuerwehreisenbahn gefreut und hat den ganzen Abend die Sirene ertönen lassen! Am darauffolgenden Tag hat er ein (extra von Papa ausgesuchtes) Spiel bekommen – ein Brettspiel, das eigentlich erst ab 4 Jahren ist, aber er mit ein bisschen Hilfe gemeinsam mit uns spielen kann. Wuermer bohren sich durch die Erde. Wer es schafft, seinen Wurm am schnellsten länger werden zu lassen, hat gewonnen.

Ich habe fast einen Besen gefressen, als Albert haushoch gewonnen hat. Der hatte einfach so viel Glueck beim Wuerfeln, dass wir beide Erwachsenen kopfschuettelnd vor unseren Wuermern knieten und und fragten, ob der Wuerfel manipuliert sei…