Geburtstagsparty

Letzten Samstag haben wir eine kleine Kindergeburtstagsfeier gehabt und sowohl Albert’s als auch den Geburtstag von Albert’s Freund gefeiert. Ausserdem hatten wir noch kurz Besuch von einem kleinen Mädchen (der Nachbarin von Albert’s Freund), dessen Eltern fuer ein paar Stunden freie Bahn fuer Umzugsvorbereitungen gebraucht haben.

Das Wetter war wunderbar und die Kleinen hatten einen Heidenspass beim Spielen und Plantschen. Albert hat einen richtig schicken Flitzer bekommen, ein Bobbycar! Lustigerweise sogar mit deutschen Aufklebern drauf!

Gegen Abend sassen wir dann abwechselnd im Whirlpool und die Jungs haben ordentlich geplantscht. Natuerlich gab es auch die ein oder andere Rangelei und Träne, aber das ist eigentlich immer an der Tagesordnung. Wenn Bockwurst zur Beruhigung auch nicht mehr hilft, dann wird der Computer mit kleinen Videos angemacht (in diesem Fall „Shaun das Schaf“) und dann läuft der Laden wieder.

Albert’s erster richtiger Kindergeburtstag verlief anspruchslos von Albert’s Seite. Nächstes Jahr wird er bestimmt fragen, wo denn die Luftballons und Schokokuesse bleiben!

Tuug

Morgendliches Spiel am Wochenende. Seitdem es die Holzeisenbahn gibt, sagt Albert „Tuug“. Zwar sagt er immer noch „Dün-dün“, aber er kann jetzt eben auch Zug sagen. Und er LIEBT es, damit zu spielen. Und komischerweise macht es auch richtig Spaß mitzuspielen. Da kommt dann das Lego zum Einsatz oder die Holzbausteine und es entstehen viele Brückenkunstwerke. Hier sogar eine Fabrik (in rot), eigens von Papa designt! Seit kurzem baut Albert auch freiwillig einen Bausteinturm von mehreren Bausteinen. Vorher hat er jegliche Gebäude lediglich mit Freude zum Einsturz gebracht!

Pilze

Montag war definitiv nicht mein Tag. Bis ich beschloss, einen Waldspaziergang zu machen und mit der Arbeit zu pausieren. Schliesslich muss ich die letzten Tage Flexibilität noch ein wenig nutzen!

So bin ich in den Wald spaziert und habe mich ein bisschen ins Gebuesch geschlagen um dort Heide zu sammeln. Fuer die Heide hat es nicht gereicht. Ich wurde nämlich abgelenkt von diesen einbeinigen Waldtrollen. Ich bin mit einem grossen Beutel Pilze nach Hause. Immerhin, nur 1 Stunde unterwegs und nur wenige Meter vom Weg entfernt! Birkenpilze und Maronenröhrlinge waren auf dem abendlichen Speiseplan, zusammen mit einem Schirmpilz aus dem Garten, der hier von Albert präsentiert wird.

Zwar waren viele der Pilze zwecks Maden nicht mehr zu gebrauchen, aber wir Erwachsene haben jeweils einen halben Teller in Butter gebratener Pilze gegessen. Sehr lecker! Albert haben wir – fuer alle Fälle – verschont. Hinterher gab es (natuerlich nicht fuer Albert) einen ordentlichen Hieb Unicum gegen das schwere Gefuehl im Magen. Hat zumindest etwas geholfen!

Wörterbuch: Mumus-Deutsch/Ungarisch

Albert erlernt in der letzten Tagen/Woche einer atemberaubender Geschwindigkeit die Sprache. Täglich tauchen dutzende neute Wörter in seiem Wortschatz auf, er wiederholt (oder zumindest versucht) vieles an Wörter, die gesagt werden. Doch, manchmal gibt es auch Neuschöpfungen oder Wörter, die für „Outsider“ nicht verständlich sind, da sie im „Dialekt“ von Albert gesprochen werden. Die Zeit ist also reif, ein Nachschlagewerk zusammenzustellen.

bo = Wurstware, Würstchen
d’lá-d’lá = Wasser/Flüssigkeit
èten = schaukeln
nonè = nénó = tatü-tata

Es gibt einige Wörter, deren Geheimnis bis jetzt nicht gelüftet werden konnten. Prominentestes Beispiel ist zweifellos „gabeledì“ die im öfteren zusammen mit „valedì“ erwähnt wird.

Die Krone aller Sprachversuche (m.E.) ist das Phänomen des „fusion“. Seit einiger Tagen ist bei uns das Pilzsaison eingebrochen, deshalb gehen wir im öfteren im Garten Pilze suchen. Pilz heißt auf ungarisch „gomba“. Da unser Garten nur so wimmelt von Pilze, hatte Albert wahrlich genügend Möglichkeiten, das Wort zu lernen. Doch, er entschied sich anders. Wenn er ein Pilz sieht, ruft er laut „gommány“ (gommanj), was ein Fusion von „gomba“ und „kormány“ = Steuer(rad) darstellt.