Nach dem Haarschnitt verlegten wir die Party auf den Garten bei den Urgrosseltern und Albert plantschte in einer kleinen Plastikwanne in der Sonne! Anschliessend strandete der Seefahrer auf Papa’s Schoss!
Monat: April 2011
Haarschnitt
Albert war gestern das erste Mal bei einem richtigen Friseur und hat einen anständigen Haarschnitt bekommen! Allerdings war es doch etwas beruhigend, dass die Friseurin den Pony doch auch nicht so ganz gerade bekommen hat, obwohl er, im Vergleich zu meinen Versuchen, sehr still gesessen hat. Sie war total nett und hat sich sehr gut auf Albert eingestellt. Papa hat ihn mit Lesen und Pingu-Cartoons entertaint und so ist es ihm nicht langweilig geworden!
Nachmittag im Garten
Bei den Urgrosseltern im Garten
Dornröser
Letzte Woche waren viele Museen kostenlos zugänglich und so haben sich Albert und seine Begleitperson (meine Wenigkeit) zum Palazzo Barberini aufgemacht. Der Garten war sehr nett zum Erkunden und es gab sehr viele Treppen zu steigen UND einen Springbrunnen. Also eigentlich erstaunlich gute Voraussetzungen fuer einen hervorragenden Tag. Zwar hatte ich eigentlich geplant, zum Mittagsschlaf wieder zuhause zu sein, aber als wir dann dort waren, war klar, dass das nicht zu schaffen war. Also gut, dachte ich, dann wird er sicher auf meinem Arm einschlafen und ich kann mir dann noch 2 Bilder anschauen. Als er langsam muede wurde und ich die Gefahr roch, dass er sich ueberdrehen könnte, nahm ich ihn auf dem Arm und wollte mit ihm schön ruhig noch durch die Räume laufen. Da hatte ich mir gedacht, dass er vielleicht nach dem 250. Bild mit Mama und Baby (Maria und Jesus) langsam einnicken wuerde. Leider funktionierte das nicht. Nach 5 Bildern sträubte er sich, wollte runter, liess sich nicht beruhigen und begann mit einem wuetenden Geheul. Also bin ich raus aus der Gallerie in das Treppenhaus. Dort stand eine grosse Löwenstatue, die er bereits schon mehrfach gestreichelt hatte. So liess ich ihn den Löwen streicheln. Und nochmal. Dann wollte er unbedingt runter und weiterrennen. Das wollte ich nicht. Denn er war ja eigentlich muede. Also versuchte ich ihn zu beruhigen und ihm etwas zu erzählen. Nichts. Er wurde immer säuerlicher. Schliesslich nahm die Sache ihren unschönen Lauf. Nach sehr erbittertem Protestgeschrei, zwei ordentlich schmerzenden Bissen (hoch leben die blauen Flecken) und immer lauter werdenen und völlig erfolgslosen „Nein’s“ und „Nicht Beissen!“ meinerseits, ist es passiert. Die Ohrfeige. Albert’s erste. Ein solch unschönes Gefuehl, mit dem man sich hinterher rumplagt. Zwar war sie ein eindeutiges Zeichen, dass die Beisserei und Schreieri letztendlich einstellte, aber dennoch fragt man sich, was wohl schiefgelaufen ist, dass es so weit kommen musste. Eine typische Situation in der es weder vor, noch zurueck geht. Jeder fuehlt sich unwohl, jeder kommt an seine Grenzen. Und ich habe meine verteidigt. Aber das nächste Mal werde ich es anders machen. Eines jedenfalls habe ich gelernt: Mittagsschlaf ist nicht auf dem Arm abzuhalten. Auf jeden Fall nicht auf meinem. Oder nur dann, wenn es ausversehen passiert. Entweder zuhause im Bett oder im Buggy unterwegs, das sind die gängigen Optionen. Alle weiteren Umstände sollte ich vermeiden, wenn es denn irgendwie geht. Das macht uns beiden das Leben viel leichter.
Auf dem Bild sieht man meinen kleinen Dornröser. Nach dem Schreien, dem Beissen und nach der Ohrfeige. Da schläft er so tief und suess, als wäre nie etwas gewesen. Ich habe ihn unter einem grossen Deckengemälde auf eine gepolsterte Bank gelegt. Viele Besucher sind entzueckt an ihm vorbeigegangen, und, mit Worten der Bewunderung, blieben ihre Blicke immer wieder auf ihm hängen. Er hat sie verzaubert mit seinen Rosen. Von den Dornen war keine Rede mehr. Weder von seinen, noch von meinen.
Genova
We are back from Genova tonight… here are some pictures.
Wir sind heute Abend aus Genua zurueckgekommen….hier sind einige Bilder.