Spielplatz

Der heutige Spielplatzbesuch war ueberraschend angenehm. Wir haben einen neuen Spielplatz ausprobiert, der zwar klein, aber nicht so ueberfuellt ist. Dort trafen wir einige nette Leute, unter anderem auch einen Jungen, der mit Albert sehr geduldig mit Schippe und Steinchen spielte. Wann immer Albert ihm das Werkzeug aus der Hand nahm, griff er einach nach einem anderen, ohne sich weiter bei seiner Tätigkeit stören zu lassen. Er war so routiniert und flexibel im Spielen, dass er mich wirklich beeindruckt hat. Er war (und das ist eine grosse Ausnahme) nicht in direkter Begleitung eines Erwachsenen, auch wenn sein Grossvater in Rufweite war (jenseits des Zaunes Karten spielte). Niemand kommandierte ihn rum und er konnte so zeigen, wie kompetent er eigentlich schon ist. Morgen, dass habe ich verstanden, wird er 6 Jahre alt.

Am Nachmittag, nach unserem Einkauf, begeisterte sich Albert fuer meine Konstruktion aus Spielschubkarre und Guertel und zog damit Trinkpäckchen von A nach B…

Ausflug zum Meer

Gestern sind wir (Albert und Mama) nachmittags zum Meer gefahren. Leider waren die Wellen fuer Albert zu unheimlich um sein kleines Gummiboot auszuprobieren (oder lag es doch am kuehlen Wasser?) aber er hat sich begeistern lassen fuer das Patschen im Wasser bis ueber die Knie und hat froehlich im Sand gespielt. Leider hat er auch die Dose mit dem Gebäck umgeworfen (knirsch, knirsch machte es beim Kuchenessen) und den Fotoapparat trotz meinen lautstarken Protestrufen mit Sand beworfen. Spass hatte er allemal dabei.

Kinder Kinder

Doppelte Freude und doppeltes Leid – wenn die beiden Kinder zusammen war, gab es vieles ausser Langeweile. Entweder haben sie sich gegenseitig wunderbar unterhalten oder sie haben einander fertig gemacht. Ruhige Minuten gab es dann, wenn die beiden vor dem Computer sassen und mit einem Erwachsenen gemeinsam entweder Zuege, Pingu’s oder sonstige spannende Wesen betrachtet haben. Oder aber, wenn mindestens ein Kind schlief. Ähnliche Zustände gab es auf dem Spielplatz. Zuhause allerdings, gab es Tränen und Bisse. Albert hat seine Zähne eingesetzt um Leib und Leben zu verteidigen – so z.B. sein neues Feuerwehrauto oder die Mama. Leider hat er auch dann gebissen, wenn er unerfolgreich seinem Kameraden etwas abknöpfen wollte. Die Besserei hat uns allen mächtig Kopfzerbrechen bereitet und die Vorstellung von zwei friedlich zusammen spielenden Kindern sind ziemlich schnell den Bach runtergegangen. Trotzdem gab es viele schöne Momente, z.B. als beide Kinder vor Albert’s Spiellaptop standen und einmuetig zu beliebigen Melodien die Oberkörper hin und her wiegten. Man musste nur aufpassen, wenn der nächste Streit beim Tastendruecken entbrannte….