Wir sind zurueck

Seit letztem Wochenende sind wir zurueck in Schweden und versuchen unser Leben in geregelte Bahnen zu bringen. Noch ist uns das nicht ganz gelungen: zu viele Kisten auszupacken (Hilfe! Zu viel Zeug!!!!), gelangweilte Albertse zu besänftigen und sich mit ärgerlichen Dingen zu beschäftigen (Untermieter-Geschichten). Schön war, dass wir in ein ordentlich geputztes Haus zurueckkamen, das Auto funktionierte und wir den Garten (samt Beeren) geniessen können. So purzeln die Tage im Eilschritt einer nach dem anderen an uns vorbei und trotz Anstrengungen scheint man ständig vor Unfertigem zu stehen.

Wir atmen jetzt mal tief durch und huepfen eine Runde auf dem Trampolin – zur Beruhigung der elterlichen Nerven und dem Verbrauch kindlicher Energie….

PS: Beim Abendessen draussen hat sich Albert in dieser blauen Decke vermummt (trotz sommerlicher Temperaturen) und sich diebisch gefreut, wenn seine Beine immer wieder unter der blauen Decke verschwanden. Mach nur, Albert. Immer schön dich selbst beschäftigen!

Neue Bilder, neuer Ort, neue Ideen

Auf meiner eigenen Seite gibt es jetzt eine Rubrik mit Spielerfahrungen und -ideen. Sie heisst „Mandatory Mess“, „Pflichtchaos“ auf Deutsch. Da ich in den vergangenen Monaten und Wochen oft genervt war, weil ich den Kampf gegen das Chaos ständig zu verlieren schien, habe ich mir eine neue Strategie ueberlegt. Ein Chaos pro Tag um des gemeinsamen Spielens wegen ist MINDESTENS Pflicht. Und das heisst dann, dass ich NICHT aufräume sondern spiele. Mit Albert natuerlich…

Hier sammeln sich die Bilder und Dokumentationen des „Chaos“ (was, streng genommen, oft eigentlich gar keines ist). Besonders spanned finde ich, wie viele Ideen eigentlich im Spielprozess entstehen und was Albert sich spontan ueberlegt, was er ausprobiert, was ihm leicht fällt und was ihn herausfordert. Leider fehlt mir die Zeit alles im Detail zu dokumentieren, aber die Bilder sollen einen kleinen Eindruck dessen verschaffen, was uns an einem „normalen“ Tag so alles einfallen kann.

Das „Pflichtchaos“ schafft Raum, mir bewusst Zeit zu nehmen, zuzuschauen und ganz einfach Spass zu haben….

Ausserdem…

…hatte András am Mittwoch frei (Feiertag) und wir fuhren nach Tivoli zur Villa d’Este um den dritten italienischen Garten inklusive Wasserspiele zu besuchen. Nachdem das schwuele Wetter und jede Menge Touristen die ersten Stunden unseren Besuches weniger beschwingt machten, gab es ab 17:00 Uhr angenehmes Licht, ertragbare Temperaturen und einen fast leeren Garten in dem Albert begeistert die Dla-dla-Spiele entdeckte.

Dies und das

Diese Woche war ereignisreich. Albert verwandelte sich in eine kleine arme Ente, nachdem er beim Milch tragen hingefallen war und sich die Oberlippe mächtig aufgebissen hatte (innen oben). Bald jedoch war das Missgeschick vergessen, die Lippe schwoll ab und die arme kleine Ente wurde gross und stark bei der Spielplatzeroberung.