Reise

Die Reise nach Deutschland Ende November ist nun schon eine Weile her und es wird endlich Zeit, dass ich nun die Fotos nachliefere. Hier sieht man Albert auf dem Flughafen von Stockholm (Arlanda) – der märchenhaft anmutende Spielplatz war sehr nah an dem Abfluggate – leider haben wir es daher etwas spät entdeckt aber es hat uns gut gefallen! Beim Unterhaltungsprogramm während des Fluges musste ich etwas improvisieren – siehe Alufoliengeschöpf. Reisen allein mit Albert ist ein Abenteuer!  Nachdem wir wohlbehalten (Danke, Onkel Michael!) bei Oma und Opa angekommen sind, waren wir ordentlich geschafft!

Kneterei

Heute Vormittag haben wir geknetet. Albert war sehr begeistert dabei. Mama und Papa haben sich auch gut beteiligt, Papa hat einen Frosch(kopf) begesteuert, Mama hat sich mit einem Elefant und einer Seerobbe dem Thema „Ueberlappung suedlicher und nördlicher Tierwelten“ gewidmet. Vielleicht stellt ja der Frosch von Papa die Ueberlappung  am ehesten dar?!

Nach dem Kneten gab es 1-2 Wutanfälle und dann gingen Mama und Albert auf dem Sofa zu gemeinsamen Lesen ueber. Ab morgen geht es wieder in den Kindergarten …hörbares leichtes Aufatmen bei Mama…(nach 5 Tagen zuhause mit Albert) vielleicht gibt es ausser Albert’s Eltern noch weitere Personen, der sich darin ueben möchte, bei Wutanfällen geduldig zu bleiben..?!?

Gesund schlafen

Albert vor zwei Tagen beim Mittagsschlaf. Zwischen Husten, Schnupfen und bis zu 40 Grad Fieber haben wir uns tapfer durch die Woche navigiert. Langsam ist Albert auf dem Weg der Besserung. Ich kann mich gar nicht erinnern, dass wir es schon einmal geschafft haben, so viele Wutanfälle in kurzer Zeit zu akkumulieren wie in den letzten zwei Tagen. Krank und Trotzphase ist keine sehr leichte Kombination.

Zwischendurch ist Albert purer Zucker. Vor zwei Tagen sass er auf einem Stuhl, drueckte die Knöpfe eines Spielzeugs und sang zu den typischen Spielzeugmelodien (die eben so aus Spielzeug ertönen) vor sich hin. Erst habe ich ihn gar nicht verstanden. Aber dann begriff ich, dass er da sass und sang: “ Sonnenschein, Bäume, Häuser. Bäume, Häuser.“ Ich habe ihn noch nie mit Text singen hören. Und nun hatte er sich sein eigenes Lied erfunden! Wie er bloss gerade auf „Sonnenschein“ kommt. Poesie in der Trotzphase. Das wäre auch mal eine Veröffentlichung. Vielleicht sollte ich mein Promotionsthema wechseln!