Klein sein

Gestern präsentierten uns unsere netten Nachbarn von obendrüber mit jeder Menge Babykleidung in kleinen Grössen (die wir noch benötigten) und so allerhand interessanten Extras. Die Aktion uferte aus in eine Sortier-Manie, die auch Albert erreichte. Er entdeckte seinen alten Freund Hippo wieder, den wir ihm in Babytagen geschenkt haben. Jetzt liegt er in Albert’s Bett und erfreut sich neuer Aufmerksamkeit! Albert bemüht sich rührend um Hippo und hat ganz besorgt nachgefragt, warum denn nun das Baby Hippo bekommen soll. Denn es wäre ja SEIN Hippo! Womit er definitiv nicht Unrecht hat. Deswegen bleibt Hippo bei Albert und er kann ihn ja für unser Baby verwenden und ihm unzählige Male „Schlaf Kindlein, schlaf“ vorspielen lassen.

Besonders spannend findet Albert das zusammenfaltbare blaube Babybett war wir bekommen haben. Wie man sieht hat er es schon ausreichend ausprobiert. Das Wunderding lässt sich im Nu auf die grösse eines grossen Sonnenhutes komprimieren und ist sehr leicht. Gleichzeitig löst es das Platz- und Bettproblem der ersten Monate, wenn ich mit Baby im Wohnzimmer campieren werde. Denn ein Baby im Hochbett klingt eher nach einer untauglichen Lösung. Erst wenn unser Nachwuchs einigermassen schläft, brauchen wir ein Kinderbett für das gemeinsame Schlafzimmer. Das muss dann allerdings massgeschneidert und sehr schmal sein, damit es in die noch verbleibende Nische passt. Dafür muss Papa allerdings erst seine Doktorarbeit eingereicht haben, dann kann er sich an das „Frisieren“ bzw. Umbauen eines IKEA-Bettchens machen…

Albert hat auch angemerkt, dass er beim Windelwechseln helfen möchte. Dann darf aber der Tisch dafür nicht zu hoch für ihn sein, merkte er an. Kriegen wir alles auch noch hin…