Unser täglich Brot gib uns heute…

…und lass uns nicht wahnsinnig werden, bitte!

Das Leben mit einem Neugeborenen ist ein Wunder. Aber es ist auch ein bisschen „wund“. Nicht nur ist das Schlafbedürfnis angekratzt oder der post-schwangerschaftliche Körper etwas lädiert, nein, es gibt auch Nerven, die etwas wund sind. Zum Beispiel, wenn es so ganz nebenbei gilt, Gutachten für die eigene Arbeit zu fabrizieren (mit Einsendeschluss Anfang November) oder ein gewisser 5-jähriger zwar eigentlich krank (Streptokokken und Penicilin lassen gruessen), aber keineswegs Mangelerscheinungen an hibbeligem und aufmüpfigem Verhalten hat.

Alles nachvollziehbar, denn nur einmal im Leben wird man zum ersten Mal älterer Bruder und kann vorne nicht mehr von hinten unterscheiden. Trotzdem, anstrengend. Denkwürdig war die erste Nacht zuhause, in der sich Albert’s Mageninhalt auf den Rückweg machte, in Kombination mit hohem Fieber und Emma einen beträchtlichen Anteil der Nacht lautstark ihre vermeintlichen Magen-Darm-Probleme verlauten liess. Als die Nach sich dem Ende zuneigte, war auch die Mama am Ende und nur noch in Restbständen vorhnden und Papa musste sehr schnell alles  übernehmen. Die zweite Nacht war vergleichsweise eine Glanzleistung!

Emma trinkt gut aber ist momentan etwas lädiert, da sie kurzzeitig Gelb trägt – soll ja modisch sein, diesen Herbst. jetzt ist sie davon süchtig geworden und das macht sie schlapp. Aber Biss hat sie trotzdem, die Kleine und wurschtelt sich eifrig zur Nahrungsquelle, wenn sie auf dem Bauch von Mama oder Papa liegt un hebt sogar ihren Kopf dabei. Tüchtig!!!