Bevor es völlig zwischen dem alten und neuen Jahr in Vergessenheit gerät und unerwähnt bleibt auf dem Blog (= es wird vergessen werden): Emma hat mir ein sehr grosszügiges Weihnachtsgeschenk beschert: in der Nacht vom 24. zum 25. Dezember hat sie das erste Mal 6 Stunden am Stück geschlafen! Emma, du hast ein Gefühl für besondere Anlässe! Erst erscheinst du prompt am errechneten Geburtstermin und dann vergisst du auch nicht, pünktlich ein Weihnachtsgeschenk zu überreichen! Ich bin zutiefst beeindruckt!!! 😉 !
Monat: Dezember 2014
Noch ein paar Bilder vom 25. Dezember
Das Pfefferkuchenhaus – I
Schnipp schnapp
„Ich habe Albert zwei kleine Ecken ins Haar geschnitten!“ Aha. Macht ja nichts. So dachte ich. Bis ich die Ecken gesehen habe. Papa hatte durchaus praktisch gedacht, die langen Kotletten an den Schläfen gesehen, beherzt die Schere angesetzt – dem Sohne zu einem ordentlichen Aussehen verhelfen wollend – und dann waren sie eben ab. Ergebnis siehe unten. Mich hat allerdings etwas der Schlag getroffen. Ich konnte mir auch nicht so recht vorstellen, wie man eben mal schnell so gerade ins Haar reinschneiden kann. Naja. Einen beträchtlichen Teil des Abends habe ich versucht, die Gesamtkomposition des Haars anzupassen. Seitdem schaue ich mir jeden Tag an, welche Ungenauigkeiten ich da in Albert’s Haarschopf geschnitten habe und ärgere mich, dass ich das nicht besser kann. Etwas erbärmliches Ergebnis – siehe Bild ganz unten. Vielleicht sollte ich mal einen Kurs besuchen. „Haareschneiden fuer Muetter“ oder so. Oder die Scheren besser verstecken.
Heiligabend in Bildern
Ein schöner Tag. Mini hat uns 3 Stunden Ruhe am Mittag gegönnt, weil sie erstaunlich gut im Wagen geschlafen hatte. So konnten wir noch ausser Einkaufen, Wäsche waschen, Plätzchen backen, Aufräumen, Staubsaugen (naja, ok, das war der Saugroboter) UND den Baum schmücken. In Nicht-Baby-Haushalten wäre das wahrscheinlich schon an einem anderen Tag passiert, aber in unserer Baby-Welt sind wir froh, wenn wir das irgendwie schaffen. Und das braucht meist 2 Erwachsene UND einen gesunden Babyschlaf. Und heute hat das alles sehr schön geklappt. So, dass wir alle gemuetlich essen konnten und sich niemand gestresst oder genervt fühlen musste, weil irgendwer meinte, die Dinge müssten doch eigentlich so oder so laufen. Eigentlich ein Heiligabend wie man ihn sich nur wünschen kann. Und es gab sogar einen Hauch Schnee draussen (zumindest zwischendurch).
Albert befindet sich an der Bruchstelle zwischen dem Glaube an den Weihnachtsmann und dem Glaube an das Schenken und Beschenkt-werden ohne Weihnachtsmann. Bei uns war dieses Jahr der Weihnachtsmann da, wir schenken uns gegenseitig was weil wir uns gerne haben, aber alle Geschenke befanden sich gleichzeitig unterm Baum (nicht nur das vom Weihnachtsmann) als er in das Wohnzimmer kam und nachdem der Weihnachtsmann da war. Äh…kleiner Strategiefehler. Jetzt hoffen wir mal, dass Albert sich das Problem nicht noch genau erklären lassen wird. Nächstes Jahr ist die Kiste mit dem Weihnachtsmann nicht mehr aktuell. Dieses Jahr hat er noch einen Brief bekommen mit einem Bild von seinem grössten Wunsch, der Lego City Polarstation.
Weihnachtsmannproblematik hin oder her, Albert hat sich sehr sehr sehr über die Polarstation gefreut. Hier kommen jede Menge Bilder von heute, bitte einmal unter den Bildern blättern, die Gallerie ist sehr umfangreich…
Klein-igkeiten
Heute sagte ich Albert, dass es doch manchmal auch nett wäre, wenn er wieder ein bisschen klein wäre. Mal so zwischendurch. Weil es auch schön war als er noch klein war. Seine Antwort lautete in etwa so (an den Wortlaut kann ich mich nicht mehr genau erinnern): „Naja, ich werde vielleicht wieder klein wenn ich bei Gott bin.“ Also ich nachfragte, erklärte er mir, dass er, wenn er gestorben ist und bei Gott ist dann vielleicht wieder ein Baby ist. Interessanterweise hat er mir nicht erklärt, dass es eben nun mal nicht geht, dass man wieder klein ist, sondern er hat mir von einer möglichen Option erzählt. Das finde ich doch recht bemerkenswert. Bevor er mir über den Kopf wächst und mich wegen meiner Äußerung seufzend für blöd erklärt, geniesse ich sein „Noch-ein-bisschen-klein-Sein“ und diese schöne Antwort. Ach, mein Sohn, du bist wirklich grandios…
Ich musste dann überlegen, ob ich dann bei Gott vielleicht auch ein Baby sein werde. Und ob in dem Fall alle Babys sind. Das könnte amüsant werden. Ich habe aber dann nicht weitergefragt…überlassen wir diese Frage doch getrost den Dogmatikern unter den Theologen. Wahrscheinlich werden wir wohl ohnehin irgendwann mit der Antwort konfrontiert werden…
Der Nussknacker knackt Tomaten?
Die spinnen, die Handls. Bei denen wachsen im Dezember Tomaten im Fenster und die Nussknacker scheinen sich daran gütlich tun zu wollen. Aber was soll man denn machen? Albert brachte einen Tomatenkeimling im Milchkarton aus der Kita und das gute Stück wuchs und wuchs und ragt fast bis zur Decke, eine Tomate allerdings erblickte erst vor ca. 2 Wochen das Licht der Welt. Das Tomatenprojekt wurde wohl etwas spät gestartet. Nun hängt das kleine Dinge verdächtig nah an der Nase des Nussknackers und wir hoffen mal das Beste. Vielleicht verschont er es ja, weil es grün ist…











