14. Dezember: Salzig

Am 2. Adventswochenende haben wir Salzteig hergestellt. Obwohl das Endergebnis noch nicht vorliegt, kann man hier schon mal einen Einblick in die „Werkstatt“ gewinnen. „Weinachtszauber mit Pixi“, so heisst unser aktuelles Buch zum Advent, aus dem wir jeden Tag eine Geschichte lesen. Ausserdem gibt es immer noch eine Bastel- und Backidee und ein Lied oder ein Gedicht. Ausserdem lesen wir – wie letzes Jahr – die Geschichten von Kathrinchen Zimtstern. Am 5. Dezember hatte Pixi die Salzteigidee vorgeschlagen und Albert war sehr motiviert, den Vorschlag in die Tat umzusetzen.

Er hat grossartig den Teig ausgerollt und ausgestochen. Emma hat – trotz gegenteiligem Vorschlag meinerseits – den Teig probiert. Wie die Fotos zeigen, war er nicht nach ihrem Geschmack…

13. Dezember: Krank

Der arme Albert ist krank. Hohes Fieber und Erbrechen. Seit Freitagabend. Ausgerechnet der Abend, an dem ich zu einer Promotionsfeier war und um 01:30 in der Nacht nach Hause kam. Eigentlich wäre ich ja eher gekommen, aber András meinte, wenn ich schon mal weg bin, dann aber auch gleich richtig. Leider wusste da keiner von uns, dass der Abend zuhause eher dramatisch verlaufen würde. Als ich nach Hause kam, war András immer noch wach und der Beamer an. Ich fragte ihn, ob er denn einen Film ansehen würde. „Ja“, meinte er, „ich habe angefangen…“. Pendeln zwischen zwei Schlafzimmern. Denn Miss Mini schlief auch schlecht. Vielleicht weil die Milchmahlzeit(en) ausgeblieben war(en) oder einfach nur so.

Alle sind etwas müde und Albert kämpft immer noch mit dem Fieber. Typischer Vorfall im Advent/ zur Weihnachtszeit.

Ein Abstecher nach Emma-us: Über Tische und Bänke

„Nein!“ ist zwecklos. Sie klettert auf den Tisch. Ich stelle sie wieder auf den Boden. In einer Minute ist sie wieder oben. Auf die Sitzbank geklettert und von dort aus auf den Tisch. Die Zeremonie wiederholt sich mehrfach. Vehementeres „Nein!!!!“? Vehementeres Grinsen. Sie liebt die Herausforderung. Und von oben sehen die Dinge sowieso viel interessanter aus.

Sie fädelt die Dinge gut ein. Auch im wortwörtlichen Sinne. Zumindest versucht sie es…

Finde den Fehler!

Babn-dabn. So oder so ähnlich heisst das Baden auf Emma-isch. Das hatten wir eigentlich nach dem Abendessen schon erledigt. Macht nichts, dachte sich die junge Dame. Doppelt hält besser. Allerdings war die Begeisterung am Ende eher mässig. Was solls…nicht jedes Experiment ist ein Genuss!

8. Dezember: Angezogen

Wenn es kalt wird – obwohl es das nicht gerade sonderlich ist – muss man sich vernünftigt anziehen. Daher hat der kleine Mönch heute wieder seine Robe angelegt. Damit es warm bleibt, stecken die Hände in überdimensional grossen Handschuhen. Rot. Man muss ja ein Statement machen. Hier wird gerade der Nau angeschaltet. Soll er doch mal das Wohnzimmer schön saugen, während Papa und Emma unterwegs sind!

In ein Körbchen kann Emma freilich auch steigen. Ein bisschen eng, wenn man drinsteht, aber was solls!

Keinesfalls eng jedenfalls ist die Schneehose, die heute angekommen ist. Vorab haben wir die Masse angesehen und festgestellt, dass sie wohl ein bisschen gross ausfallen wird. Aber was solls. Sonderangebot. Lang genug. Und ohnehin weiss man ja nicht, wohin sich die Lebkuchen ablegen werden! Man kann durchaus feststellen, dass ich noch einige Lebkuchen essen darf, bis die Schneehose gefuellt ist….oder vielleicht lassen wir den Platz lieber fuer eine Freifahrt fuer Emma!