Freitag gleich nach der Schule ging’s los. Erst noch kurz Schule am Morgen, mit der Verabschiedung von unseren lieben Freunden, die leider in die Schweiz zurückgehen nach einem Jahr in Belgien. Schade…
Ins Taxi, auf den Zug, noch ein Taxi, Flugzeug, Bus und Taxi. Wir sind froh, als wir in der Gästewohnung in Bologna angekommen sind. Die Wohnung ist frisch renoviert, nett und recht zentral. Absolut beste Eigenschaft: Klimaanlage! Und sehr wichtig: 5 min zu Fuß liegt DIE Eisdiele in Bologna. Hammer-Eis! Cremig und so geschmacksintensiv, es ist einfach nur so, dass man nicht mehr damit aufhören kann! Jeden Tag gibt es Pflichteis. Und mit den Worten von András: „Ich könnte jeden Tag zweimal hingehen!“
Die Stadt ist sehenswert, wesentlich ruhiger als Rom und wirkt in gewisser Hinsicht schon fast ein wenig leer, wären da nicht Studenten und Touristen. Einheimische gibt es selbstverständlich auch, aber irgendwie wirkt die Stadt trotzdem wenig überlaufen – für italienische Verhältnisse.
Wir erkunden die Stadt in kleineren Portionen, da es schlappe Kinder und schlappe Mamas gibt, denn die Wärme legt sich durchaus auf das Energielevel. Nicht besonders bei Emma, bei ihr merkt man es an den sehr ausgeprägten Meinungen und Protesten.
Gemäldeaustellung heute. Emma war recht interessiert, Albert wirkte so, als ob er lieber ein Schläfchen gemacht hätte. Und ich bin um 15:00 Uhr, als wir wieder in der Wohnung waren, komatöse in einen halbstündigen Schlaf gefallen.
Sonst…es gab Pizza heute Abend und alle sind ziemlich satt geworden, Albert wollte Kartoffelpizza und komischerweise waren keine Kartoffelscheiben drauf sondern Fritten. Hä? Und Emma vergaß beim Toiletten-Zwischenstopp zuhause ihre Unterhose wieder anzuziehen unter das Kleid. Diesen Fehler vom Amt hat sie dann dem Papa mitten in der Stadt angezeigt. Ich war nicht dabei, hab mir die Anektode nur berichten lassen. Ok. Gut. Das hätten wir dann auch noch mal ausprobiert. Morgen wieder mit Unterhose, meint Emma.
Und morgen Ravenna. Ich bin mässig beigeistert, weniger wegen Ravenna, mehr wegen dem Ausflug bei der Hitze. Albert geht es ähnlich. „Ihr Schweden!“ wie wir heute bezeichnet wurden. Tja, ich fürchte, András und Emma sind besser wärmeadaptiert als Albert und ich. Bin gespannt, wie der Ausflug wird. Ich nehme mir vor, davon zu berichten. Vorerst aber noch ein paar Bilder.