Aufsetzen & Co

Seit ungefähr 3 Tagen kann sich Emma alleine aufsetzen. Ausserdem schiebt sie sich im Sitzen irgendwie vorwärts, so dass man sich nicht mehr sicher sein kann, wo genau man die junge Dame antrifft.

Heute hat sie nach dem Essen eine Bio-Zitrone probiert. Papa hat sie aus Quatsch mal lecken lassen an einer Hälfte. Sehr missmutiges Gesicht. Aber dann wollte sie die Zitrone glatt nicht mehr loslassen und hat sie ständig in der Mangel gehabt! Anscheinend hat ihr die Sache doch sehr wohl gemundet (siehe Foto)!

Der Nachtschlaf lässt zu wünschen übrig, schreiendes Aufwachen ist angesagt, so wohl in der Abendstunden, als auch in der Nacht. Gott sei Dank hat Papa heute die Promotion nach einer komplett schlaflosen Nacht eingereicht (JUHUUUUU!!!), so dass Schreiepisoden zwar nervig, aber nicht mehr so essentiell störend sind.

Verstopfung lässt grüßen, wie so oft. Helfen tut nur der Pflaumenmus…

In Sachen Brei? Verweigerung von Gemüsebrei wird aufrecht erhalten. Griesbrei und Haferbrei sind genehmigt. Heute wurde sehr vergnügt ein Mango-Bananen-Brei vom Löffel gegessen. An der Brotrinde kauen? Immer. Ansonsten smoothies aus der fertigen Tüte schlürfen, das ist angesagt. Wir planen den Erwerb von wiederverwendbaren Tüten, die man selbst befüllen und einfrieren kann. Nach einmal ausprobieren hatte die gute Dame den Dreh raus mit dem Tütenschlürfen (siehe Foto).

Heute Abend haben wir zu viert Luftballenfangen gespielt. Das erste Mal seit langer Zeit mal wieder gemeinsames Spiel und Spass ohne Arbeit. Das war wunderbar! Alle hatten Spass und Emma quietschte vor Vergnügen, als sie „Kopfballonbälle“ schoss (mit Papas Hilfe).

Ach ja. Es werden nicht nur Promotionen eingereicht, sondern auch Dinge verkauft (die muss man ja dann nicht transportieren) und Kisten gepackt. Chaos inbegriffen (siehe Fotos).

 

 

Einhörnchen

Unsere Freundin Juliane hat Albert letztens eine spannende Begebenheit mit einem Eichhörnchen erzählt. Das hat ihm so gefallen, dass er davon Papa erzählen wollte, aber mich bat, dass stellvertretend für ihn zu tun: „Mama, kannst du Papa das mit dem Einhörnchen erzählen?“

Passend dazu ist Emma gestern beim Sitzen umgefallen und hat sich eine (kleine) Beule an der Stirn geholt. Somit befindet sich jetzt auch ein Einhörnchen in unseren Reihen.

 

 

Die letzten Wochen in Emma-us

Sie liegt und schläft neben mir. Unruhig, dreht sich, wendet sich, ein wenig wie ein Fisch im Netz. Die letzten 2 Wochen und Tage waren voller Bewegung und Änderungen für Emma. Der erste Zahn. Links unten. Unmittelbar gefolgt von Nr 2, nur wenige Tage später. Besonders letzterer hat für sie ordentlich für Irritation gesorgt. Manchmal ist sie schreiend wach geworden und man hatte den Eindruck, dass es der Schmerz war, der sie wachgerüttelt hat.

Gestern (oder war es vorgestern??) schallendes Gelächter, als ich mir das Kirschkernkissen vom Kopf fallen lasse und dabei Grimassen ziehe. Ebenso schallendes Gelächter wenn ich es lediglich in die Luft werfe und fange (oder es fallen lasse). Habe das heute bei ihren beiden Freunden ausprobiert. Durschlagender Effekt. Schallendes Gelächter. Das sollte man mal in einer Studie näher betrachten…

Sie liegt auf der Seite wie die guten alten Römer zu Tische – der Arm angewinkelt und der Oberkörper darauf gestützt, als würde sie gerne jeden Moment aufspringen. Die ersten Male hat sie sich bereits wie ein Frosch hingesetzt, angewinkelte Beine, aufgestützte Arme. Das Sitzen klappt ausserdem wirklich gut, die Unfälle werden immer weniger.

Protestlaute zu Tisch. Wie immer. Essen geht nicht ohne Meinung. Momentan werden Breispeisen jeglicher Art verweigert. Der Breistreik. Erster seiner Art. Nicht einmal Birnenbrei geht. Lediglich der Banane im Nuckel mit den Löchern gelingt es, sich in ihren Mund zu schmuggeln. Kompensiert wird durch die mütterliche Tankstelle, die gezwungenermaßen öfter zu Rate gezogen wird. Immerhin wanderten heute ein paar Maiscracker (extra für Babys) und Tomatenbestandteile in ihren Mund. Füttern ist nur ohne Löffel möglich. Aber dann wird es bereitwillig akzeptiert, teilweise sogar erwartet. Frau möchte eben nicht immer und unter jeden Umständen eigenhändig ins Feld ziehen.

Eine schöne Beschäftigung ist das Haare ziehen. Mamas Haare eignen sich hervorragend dafür aber auch die anderen Familienmitglieder sind herzlich willkommen. Der arme Albert will sich einfach mal nur bei mir anlehnen und zum Dank werden ihm gleich ein paar Haare ausgerupft. Er hält sich jetzt schon sehr schnell die Haare an den Kopf. Teilweise kann er sich nicht entscheiden, ob er Haare oder Ohren schützen soll. Denn Emmas Gequietsche hat eindeutig zu viele Dezibel aufzuweisen.

Hollys

„Hollys“, so heisst die Marke der Kinderkleidung mit den kleinen Kleeblättchen. Durch Zufall hatte ich mal einen Body auf dem Flohmarkt erwischt in einer kleineren Grösse und – nachdem ich ihn sehr mochte – bin ich den Kleeblättern verfallen. Nun bin ich auf dieses Exemplar im Secondhand-Laden gestossen und konnte nicht widerstehen…

Heute also Welteroberung in Kleeblatt-Design.

Ausflug

Rein in den Bus Nummer 40, der nur ein paar hundert Meter von der Dalagatan entfernt abfährt und nach ca. 15 min ausgestiegen. Dann ist man beim Lappis-Strand, wo wir im letzten Sommer eifrig badeten und gestresste Enten jagten. Dieses Mal gingen wir nicht direkt an den Strand sondern in den Wald nebenan, wo Albert Ameisen beobachtete und mit seinen Gummistiefeln im Wasser watete. Der Frühling erwacht und Emma hat (nach ihrem Erwachen) die Umgebung ordentlich bestaunt. So haben wir den Tag zu dritt (Alberts wöchentlicher Zuhause-bleib-Tag-vom-Kindergarten) gut rumgekriegt.