Kneten

Um die gestern die Zeit möglichst glimpflich totzuschlagen (bis Papa nach Hause kam), haben wir geknetet. Besonders gut hat Albert meine Idee mit den Schneemännern gefallen. „Hó, hó (=Schnee, Schnee)!“, hat er immer wieder gesagt und nach draussen gedeutet! Dann habe ich ihn gefragt, was der Schneemann alles im Gesicht hat. „Munnnt, Naße, Szemet (=Augen)!“, meinte er. Warum sich nur einer Sprache bedienen, wenn man gleich mehrere zur Verfügung hat?

Langsam geht es Albert besser. Die verzweiftelten Wein- und Schreiattacken sind nicht mehr so häufig und er hat heute abend auch endlich wieder einmal etwas gegessen. Die Ursache das Problems liegt aber wahrscheinlich nicht bei einem Zahn sondern bei einer Mundfäule-artigen Viruserkrankung mit schmerzhaften Blasen im Mund. Das scheint auch in die Ohren auszustrahlen. Eine Ohrentzuendung können wir nach unserem heuten Arztbesuch auf jeden Fall ausschliessen und das ist extrem beruhigend!

Au! Backe!

Gestern Nachmittag wurden wir angerufen um Albert frueher vom Kindergarten abzuholen. Ihm ging es nicht gut (schon die Nacht zuvor nicht). Wir vermuten, dass ein oder mehrere Backenzähen am Wachsen sind. Ich bin heute mit ihm zuhause und er ist immer wieder verzweifelt und schreit nach Papa. Dennoch hatten wir ein paar gute Momente und ich habe sie auf den Fotos festgehalten. Nachdem er etwas Eis im Magen hatte heute Morgen (das einzige, was er essen kann und will), ging es ihm schon ein bisschen besser.

Zählen

Albert kam eben nach Hause. Spielte mit einem Spielzeug, an dem man Knöpfe bedienen kann um Luken (mit hochschnippenden Tieren) zu öffnen. Ich sass daneben. Und was hörte ich? „en.. två… tre.“ Eins, zwei, drei auf Schwedisch. Ich war völlig aus dem Häuschen. „Albert“, meinte ich,“du kannst ja zählen! Auf Schwedisch!“ Da grinste er und fuegte hinzu: „fem, sex…… åtta, nio!“ Fuenf, sechs, acht, neun!

Ich glaub mein Schwein pfeift! Mein Sohn zählt auf Schwedisch! Ich muss mich ranhalten mit dem Schwedisch lernen…sonst bin ich in null komma nix abgehängt!!!!