Neues Bett

Gestern hat es uns gereicht. Nach intensiver Internetrecherche (von András) haben wir uns entschieden ein IKEA Bett zu kaufen. Alles das, was uns gefallen hat, ist in Schweden sonst nicht erhältlich und wird nur in Deutschland hergestellt. Also haben wir uns gedacht, wir können später immer noch etwas anderes kaufen, jetzt jedenfalls reicht ein nettes Holzbett von IKEA. So haben wir gestern Abend spontan eine Entscheidung getroffen und das Bett ins Auto gepfercht (in Einzelteilen).

Heute haben Albert und Papa das Bett zusammengebaut und hier sind ein paar Eindruecke. Bald kommen die Fotos von dem fertigen Bett!

Schmutzig

Im Kindergarten geht Albert beinnahe bei jedem Wetter an die frische Luft. Vor kurzem gab es Hundewetter. Wind und Regen. Richtig Iiihhh. Albert hat das nicht sonderlich gestört. Auch nicht, dass sein Gesicht eindeutige Spuren von einer Schlammschlacht hatte. Bevor diese Spuren verschwanden, musste unbedingt ein Foto sein. Er hat sich im Spiegel betrachtet und fand sich so nett, dass er gleich sein Spiegelbild gekuesst hat!

Reden

Albert ueberrascht uns immer wieder mit einigen neuen Worten. Plötzlich benennt er irgendetwas, von dem wir keine Ahnung hatten, dass er das sagen kann. Plötzlich sagt er „Kindergarten“. Oh. 4 Silben. Eine ordentliche Leistung! Außerdem sagte er kürzlich: „Schlafen gut?!“ als er wohl wissen wollte, ob ich gut geschlafen habe. Heute fiel ihm etwas auf dem Boden und er meinte“ Ehhhh! Unfall!“.

Das statistisch häufigste Wort ist momentan das schwedische Wort „Flygplan“. Weil Papa fuer 4 Tage in Deutschland war. Und Albert auch unbedingt mitfliegen wollte. „Albert, Flygplan! Papa, Flygplan! Mama, Flygplan! Oma, Flygplan! Opa, Flygplan! Tine, Flygplan!“

Und dann gibt es häufig natürlich Worte von denen ich keine Ahnung habe, was sie sein könnten. Ungarisch? Schwedisch? Oder doch abgewandeltes Deutsch?

Dies und das am Nachmittag

Papa war auf einem Seminar und Albert und Mama haben sich mit allerlei Dingen beschäftigt. Spielen mit der Eisenbahn. Aus- und Einräumen von Bleistiften. Lesen. Feuer anmachen. Pizza backen. Letzteres war ein etwas kniffliges Unterfangen, bei der es einige Tränen und besorgte Gesichter gab. Mit Albert erfolgreich zu kochen ist ein Kunststück und fordert höchste Konzentration (die ich aufgrund meiner Erklältung nicht wirklich hatte). Scheitert man an Spontanität und schnellen Lösungsansätzen gibt es mindestens einen, meist zwei unglückliche Köche. Ich habe den Eindruck, dass ich noch genügend Raum für persönliche Weiterentwicklung habe. Sollte mir das Gefühl verloren gehen, marschiere ich ganz einfach in die Küche und backe mit Albert Pizza….