Gabbelothek

Gestern waren wir in der Gabbelothek. Erst fährt man mit der U-Bahn einige Stationen, dann steigt man aus, klettert eine Treppe nach oben (oder bequemt sich in den Fahrstuhl) und kommt an eine Strasse. Dort wartet man, bis das Männchen in der Ampel gruen aussieht. Wenn es soweit ist, feuert Mama immer zum Rennen an. Damit wir ueber der Strasse sind bevor das Männchen sich wieder rot färbt. Dann geht es weiter. Durch ein ehemaliges Springbrunnenbecken mit Pfuetzen. Dort geht es dann darum, mit möglichst viel Platschen alles Wasser aus der Pfuetze rauszubekommen. Mama freut sich, dass es Regenhosen und -jacken gibt. Dann ist man bei der Gabbelothek. Dort gibt es viele Buecher. Gestern haben wir eins mitgenommen nach Hause. Wir haben es schon oft gelesen – es erzählt von Pinguinen. In der Gabbelothek gibt es auch einen Raum mit einem Bild an der Wand. Da ist ein Mann drauf mit einem Kopf ohne Augen. Mama sagt das ist ein Ritter mit Helm auf dem Kopf. Er kämpft mit einem Drachen. Der Drache ist gelb und ich mag ihn nicht. Ich habe Angst vor dem Drachen. Mama hat mir gesagt, ich soll dem Drachen sagen, dass sie mit ihm kämpft, falls er Ärger macht. Aber eigentlich macht das schon der Ritter. Da kann sich die Mama ausruhen.

Manchmal kann man in der Gabbelothek auch in einer Spielkueche spielen und in Malbuechern Bagger und Feuerwehrautos ausmalen. Das mag ich. Zuhause haben wir jetzt viele Buecher zum lesen. Sogar eines, was man anhören kann. Gehen wir bald wieder in die Gabbelothek?