Heute.

Zwei Kinder, zwei Untersuchungstermine. Was für Aussichten auf einen Tag. Und das nachdem gestern bereits alle Nervenvorräte restlos aufgebraucht waren mit Bauchweh und Geschrei von der kleinsten Teilnehmerin. Aber, zu meiner grossen Überraschung, verlief dieser Tag quasi wie am Schnürchen. Sowohl Emma als auch Albert bestanden ihre Routineuntersuchungen – die unnötigerweise an zwei unterschiedlichen Stellen zu unterschiedlichen Zeiten stattfanden – mit Bravour. Albert sieht und hört wie eine Eins, kann seinen Namen schreiben und ist als Ottonormal-Schulanfänger bzw. -Vorschulanfänger (denn hier in Schweden beginnt die Schule mit einer Vorschulklasse) eingestuft. 17.5 kg schwer und 113 cm lang ist Monsieur Albert. Emma zeigt – trotz lästigem Schnupfen und Bauchweh – weiterhin Interesse an körperlicher Expansion und brachte heute 3855 g auf die Waage bei 55.5 cm Länge. Wie kann man in einer Woche bitte 1.5 cm wachsen?!?

Auf dem insgesamt 6.5-stündigen Stadtausflug haben sich beide Kinder sehr gut benommen – ein erstaunlich stressarmes Gesamterlebnis!

Um 20.36 Uhr ist die Küche aufgeräumt, der Brotautomat surrt und bäckt das nächste Sonnenblumenkernbrot, die Wäsche befindet sich mittelmässig ordentlich zusammengefaltet in irgendwelchen Schränken, die Mägen sind (vorerst) gefüllt, Albert befindet sich auf dem Weg ins Traumland, Emma hat noch ein paar Minuten bis zur nächsten Mahlzeit und…es herrscht Ruhe. Das möchte ihr betonen. RUHE. Das ist der Zustand, wo niemand dringende Bedürfnisse anmeldet und es nichts Wichtigeres zu tun gibt, als diesen Blogbeitrag mit grammatikalisch halbrichtigen Sätzen zu füllen. UND es gibt sogar noch realistische Chancen auf eine weitere Folge von Bron (Krimi).

Wenn das kein gelungener Tag ist…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert