Eigentlich sollte der ja für Weihnachten sein. Aber dann fehlte irgendwie die Zeit und Ernergie, einen Hummer als Vorspeise zuzubereiten. Was in Deutschland vielleicht eher exotisch anmutet, ist hier eher relativ normal. Vielleicht gibt es nicht jeden Tag Hummer auf den Teller, aber es ist auch nicht so hochwohlgeboren, dass man damit nun auf den besten Tag des Jahres warten würde.
Unspektakulär verlief dann die ganze Aktion. Und in der Küche. András weigerte sich, das Ding mit den Händen anzufassen. Albert war nicht so angeekelt. Ich fand es schon etwas unheimlich, dieses Tier da liegen zu sehen (Gott sei Dank schon tot), aber letztendlich habe ich ihn dann doch angefasst. Die Scheren haben wir mit einem Nussknacker aufgemacht.
Ich würde sagen, die Angelegenheit war mal eine Erfahrung, das „Fleisch“ war auch ganz gut und sehr zart, aber keiner von uns ist zum Hummerfan mutiert. Hummer ist wohl doch nicht so wirklich = (der) Hammer. Albert war der eifrigste Esser ;-).