Unser täglich Brot gib uns heute

Seit 2 Wochen ist der Knethaken der Brotmaschine verschwunden. Das gute Stück ist so weg, daß ich keinerlei Ahnung habe, wo es hingekommen sein könnte. Küchenschränke umgeräumt, unter den Schränken gesucht, sogar den Müll inspiziert (hoch leben die Gummihandschuhe). Weg. Einfach nur weg. Das heißt also momentan Brot kaufen.

Heute hatte ich keine Lust wegen einem Brot nochmal zum Supermarkt zu radeln. Deshalb also ein Experiment: Brot im Ofen backen. Größte Herausforderung? Zweimal gehen lassen. Habe die Schüssel in das wärmste Zimmer gestellt und Decken um die Schüssel gewickelt. Kein Erfolg. Dann mußte das Gebläse im Badezimmer angemacht werden. Zweimal 30 Minuten. Gleich noch geduscht. Man muß ja die Wärme ausnutzen.

Nach 40 Minuten Ofen, voila, ein Brot. Ulkige Form, aber schmecken tut es. Superfeste Kruste. Dampfendes Brot und Camenbert. Mhmm.

Ihre königliche Majestät bei der Zahnhygiene

Es ist Abend. Gestern. Wunderbar Haare gebürstet mit der Superstriegelflamingobürste von Martina & Tobi. Tangleteaser – jucheeee! Danke nochmals!!

Erst Zöpfe ausprobiert. War nicht so cool, fand Emma. Dann Krone aufgesetzt. Dann alle 4 Haargummies auf alle Extremitäten verteilt. Warum auch nicht. War für die Haare geht, geht auch anderswo, oder?!

Dann begann Ihre Majestät die Zähne zu putzen und mutierte alsbald zu einem gefährlichen Zahnputzlöwen. Wie gut, daß ich mich hinter der Kamera verstecken konnte, sonst wäre ich noch verputzt worden!

 

Wo der Honig fließt – Wellnessparadies in der Handlschen Küche

Es ist Morgen. Emma in der Küche, ihr Tee ist vorbereitet und nun wird sie ihren Teelöffel nehmen um einen kleinen Berg Honig aus dem Honigglas zu schaufeln und ihn in der Tasse zu versenken. Honig muß sein. Sonst gibt es Geschrei und Getränkverweigerung. Und dafür ist vor der Schule – neben den anderen häufigen Verweigerungen – nun nicht auch noch Zeit. Ich renne nach oben zu Albert um ihn zu wecken. Es ruft aus der Küche. Kaum bin ich wieder dort, sehe ich ein recht fröhliches Kind, dessen Hände aus dem Honigglas schauen, dick bedeckt mit der gelben schmierigen Masse. Ich verschlucke – außnahmsweise – die Meckerei und hole die Kamera. Emma beschwert sich, daß die Hände kleben. Man muß dann auch noch unerhört lange Hände waschen um alles abzukriegen. Ob diese Tatsache wohl eine weitere Honig-Hand-Packung verhindern wird?