Wo der Honig fließt – Wellnessparadies in der Handlschen Küche

Es ist Morgen. Emma in der Küche, ihr Tee ist vorbereitet und nun wird sie ihren Teelöffel nehmen um einen kleinen Berg Honig aus dem Honigglas zu schaufeln und ihn in der Tasse zu versenken. Honig muß sein. Sonst gibt es Geschrei und Getränkverweigerung. Und dafür ist vor der Schule – neben den anderen häufigen Verweigerungen – nun nicht auch noch Zeit. Ich renne nach oben zu Albert um ihn zu wecken. Es ruft aus der Küche. Kaum bin ich wieder dort, sehe ich ein recht fröhliches Kind, dessen Hände aus dem Honigglas schauen, dick bedeckt mit der gelben schmierigen Masse. Ich verschlucke – außnahmsweise – die Meckerei und hole die Kamera. Emma beschwert sich, daß die Hände kleben. Man muß dann auch noch unerhört lange Hände waschen um alles abzukriegen. Ob diese Tatsache wohl eine weitere Honig-Hand-Packung verhindern wird?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert