Das klingt abenteuerreich und spektakulär und war sie auch! Doch Ungarn ist für mich ja kein Ausland, ich bin ja letzten Endes auch ungarischer Staatsbürger, wenn Du nicht wüstest!
Die 12 Stunden Zugfahrt war allerdings ganz schön lang. Obwohl Mama und Papa sich richtig Mühe gegeben haben, war die Reise etwas anstrengend. Um so schneller gewöhnte ich mich an meiner neuen Umgebung in Dunaharaszti. Ich habe sogar im Bett geschlafen, welches mein Papa als Kind benutzte! Das war sehr nett. Ich habe auch dort das erste Mal geschafft, eine Nacht komplett durchzuschlafen! Meine Eltern schienen glücklich und erholt zu sein und das machte mich sehr stolz!
Außerdem traf ich endlich meine Oma wieder! Ich lehrte meine sonstige Familienmitglieder wie meine Urgroßeltern kennen und begegnete sie mit einem riesigen Lächeln auf meinem Gesicht. Das hat gewirkt… Sie haben mich alle jetzt echt Lieb!
Mit Mama und Papa war ich dann auch einmal in Budapest. Ich fuhr mit der Ubahn (das mochte ich) und besuchten auf eine Ausstellung über die italienische Renaissancemalerei im Kunsthistorischen Museum (das mochte ich nicht so sehr). Aber sie (die Alten) waren begeiesert. Ich bin für nächstes Mal lieber für eine Mirò Ausstellung! Man sagt, das sei schön bunt…