Zur Zeit beschäftigt sich Papa ständig mit irgendwelchen Steinen, darauf mit irgendwelchen Blabla und Bilder. Papa neigt dann dazu, vieles darüber zu erzählen und Sachen zu zeigen (meistens ist Mama der Opfer). Nun meine Damen und Herren, das kann ich auch:
Tag: 25. Juni 2011
Magyar játszóház a Római Akadémián / Kindergarten der ungarische Akademie in Rom
Wie jede bedeutende (und weniger bedeutende) Nation, auch Ungarn hat ein Kulturinstitut (genannt Akademie) in der Ewigen Stadt. Sein Sitz befindet sich im Palazzo Falconieri, einem Stadtpalast aus der XVI. Jahrhundert, umgebaut und erweitert durch der berühmten Barockarchitekt Borromini. Im kulturellen Angebot befindet sich auch eine ungarischsprachige Kindergarten, der jeden zweiten Samstag stattfindet. Nach einer Besuch sofort am Anfang unseres Aufenthalts wurde Albert in Begleitung von Papa regelmäßiger Gast. Albert genoss es sehr, wieder unter Kindern zu sein, aber der Renner war das Kinderküchenzeile sowie sämtliche Kindermöbel. Als das Wetter besser und Albert älter wurde, spielten wir oft draußen, im Garten. Die Erzieherin, Babi néni, wurde für mich zum Archetypus einer Erzieherin: Sie begegnete mit solcher Liebe und Zuwendung die Kinder, dass sie sich sofort wohlfühlten. Sie verstand es, eine heterogene Gruppe zu animieren, lenken, bremsen, alldies ohne jemals laut zu werden. Die anfängliche Begeisterung meinerseits (wie cool in einer Barockpallazo ins Kindergarten zu gehen) wurde bald von der Freude des Widersehens abgelöst. So war dieser Zeit nicht nur für Albert, aber auch für mich etwas besonderes. Vielen Dank dafür, Babi néni & Team, wir werden Euch vermissen!
Villa Lante
Auf dem Rueckweg nach Rom haben wir Halt gemacht um uns ein kleines und relativ verstecktes gruenes Juwel anzusehen. Ähnlich Caprorola, wo wir bereits mit unseren Freunden gewesen waren, ist der Garten gefuellt mit Wasserspielen. Zwar war dieser Garten bezueglich seiner Groesse und Instandhaltung nicht vergleichbar mit dem des Farnese-Palazzos in Caprorola, aber er war älter und somit „ideengebend“.
Landratte
Wer hier meint, dass unser Sohn auf den Fotos den Eindruck eines Poseidon macht, der hat leider Unrecht. Nur mit Muehe und Motivationsangefeuere haben wir Albert ins Wasser bekommen. Immerhin hat ihm die ein oder andere Aktion dann noch ein wenig Freude gemacht (wie man sieht). Das gelbe Schlauchboot, dass ich ihm gekauft habe (und welches schon auf frueheren Bildern am Strand zu sehen) war, bleibt vorerst unbenutzt. Zwar hat Albert gerne damit auf festem Boden gespielt aber im Wasser war ihm das zu unheimlich.
Ausflug zur Isola Maggiore…
…die halb schlafende Insel der Olivenbäume, freilaufenden Hasen & Fasane, klöppelnden Grossmuetter und spazierfreudigen Touristen.
PS: Diese Insel befindet sich auf dem See Trasimeno, nicht im Mittelmeer!
Perugia
Am zweiten Tag unseres Urlaubs sind wir nach Perugia gefahren. Eine huebsche Stadt, deren historisches Stadtzentrum auf einem Berg liegt und per Seilbahn (allerdings auf Schienen) zu erreichen ist. Leider war Albert an diesem Tag nicht so scharf auf Stadt an sich, aber wir haben ihn mit einem Springbrunnen etwas abgelenkt. Ein wenig haben wir dennoch gesehen und uns, während er im Buggy schlief, mit kleinen Törtchen und Kaffee in einer (sauteuren) urspruenglich schweizerischen Konditorei belohnt. Der Kuchen war unglaublich! Trotz allem waren wir nach dem Ausflug total muede und hatten unser Mass an Stadt damit erfuellt. Den dritten Tag unserer Ferien vebrachten wir daher in Wassernähe (siehe nächste Eintrag).
Pool = Cool
Wir hatten tatsächlich einen Pool im Garten unserer Unterkunft! Auch wenn Albert nur begrenzt reingehen wollte, war die Tatsache diesen grossen Dla-dla-Beckens schon eine grossartige Angelegenheit. Etwas reinwerfen kann man ja allemal auch ohne sich hineinzubegeben!