Ravenna

Wie soll man sagen…alles lief anders als geplant. Albert bekam bis zu 40,1 Grad Fieber ohne weitere Symptome. Wir hatten geplant gemeinsam mit András auf eine Exkursion seines Professors nach Ravenna mitzumachen. Ich wollte dann ein paar Dinge mit Albert ansehen- so weit wie es eben gehen wuerde und er hätte den Papa dann auch etwas mehr um sich. Das war die Theorie. Aufgrund des Fiebers wussten wir nicht so recht welche Entscheidung zu treffen war. Auto schon gebucht und bezahlt, Uebernachtung reserviert. Wir entschieden uns mit ihm ins Krankenhaus zu gehen und als dort keine weiteren Komplikationen ans Licht kamen, einen Tag später als geplant loszufahren. Wir fuhren am späten Abend und hatten – entgegen der Erwartung – Pech mit dem Stadtverkehr, Albert hatte wegen des Fiebers Schwierigkeiten zu schlafen und wollte bei Papa sein (der fahren musste). Wir waren UNGLAUBLICH froh als wir um 1:00 Uhr in der Nacht in der Unterkunft waren. Diese war unglaublich. Kaum habe ich bislang so exquisit gewohnt fuer einen „Freundschaftspreis“.

Die Exkursion war insgesamt eine Enttäuschung – von den Sehenswuerdigkeiten abgesehen. Programmteilnahme mit Albert war so gut wie ausgeschlossen, also versuchte ich ihn so gut wie möglich zu beschäftigen. Immerhin haben wir ein paar nette Episoden gemeinsam erlebt (siehe Fotos) trotz des Fiebers und Alberts grossem Kummer: Papa war ständig weg. Die erhoffte Unterstuetzung (inhaltlich und finanziell) von Seiten seines Doktorvaters bekam András leider nicht. So ist er weiterhin auf sich selbst gestellt und muss sich „durchbeissen“.

Auf jeden Fall gelohnt hat sich der Besuch in der Kirche St Vittore (siehe Fotos), auch wenn dieser etwas kurz ausfiel.

Nach den knapp 2 Tagen Ravenna war wir völlig erledigt und waren froh, ein paar Tage am See Trasimeno in Ruhe und „Dreitracht“ zu verbingen. Diese Fotos folgen bald!

(Fotos mehrseitig- Bitte blättern!)

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