Roma, Tag 11

Heute sind wir zum Petersdom gefahren. Erst hatte Albert viel Spass auf dem grossen Platz, aber dann lief er gegen ein Geländer und der Spass war vorbei. Danach wollte er gar nicht mehr alleine rumlaufen. Albert mag uebrigens sehr gerne den Fahrstuhl hier im Haus! Er klappt sehr gerne die Innentueren auf und zu. Ich muss nur aufpassen, dass er das nicht während der Fahrt tut und dann den Fahrstuhl zum Stocken kriegt (nein, Mama, rausfallen können wir allemal nicht). Eine andere Sache, die Albert gerne mag sind grosse, dunkelrote Äpfel. Da ist er nicht allein, ich bin ihnen auch völlig verfallen! Suess, saftig und knackig – echt lecker!

Today we went to St. Pietro and Albert had a lot of fun running around at first. Then, he ran against a railing and hit his head. Then, the fun was over and he did not want to stroll around any longer.

Roma, Tag 10

Was fuer ein ereignisreicher Tag! Am Morgen Pfützen treten mit Mama. Albert ist in eine Konditorei gestiefelt, hat auf die Gebäckstücke gezeigt und laut gesagt „mam-mam!“. Daraufhin hat ihm eine junge Dame einen Keks geschenkt. Alle waren sehr entzückt von seinem Regenoutfit. Die Kamera war leider nicht dabei – ein Bild fuer die Götter!
Nach dem Mittagsschlaf war Albert mit Mama unterwegs einkaufen. Leider war der Weg zum Ziel eher lang und der Herr Ungeduld hatte so recht kein Sitzfleisch mehr. Also hat Mama den Tiger im Supermarkt losgelassen. Leider an der falschen Stelle. Nämlich da, wo sie sich gerade ein Gesichtswässerchen raussuchen wollte. Das mit dem Raussuchen hat nicht funktioniert. Stattdessen hat der junge Mann ca. 8 Plastikflaschen „rausgesucht“. Mit einer eleganten Armbewegungen. Danach lagen alle Flaschen unten. Wieder einmall fehlte der Mama die hochpädagogische Herangehensweise an das Problem und – statt mit Albert die Flaschen aufzuräumen – stopfte sie die Flaschen schnell wieder auf’s Regal und sagte energisch „Nein!“ – worauf sie ein sehr dickes Lachen erntete mit einem Gesichtsausdruck der sage „Na dann gleich nochmal!“. Deshalb zog sie den jungen Huenen zum Windelregal, wo dieser dann die Winderpakete von ihrem Platz boxte. Dann schnell zur Kasse und dann schnell zum Park. Leider fing es wieder zu regnen bzw. schuetten und Mama ärgerte sich, dass sie die Regensachen zuhause gelassen hatte. So musste der junge Held zurueck in der Kinderwagen, worauf er mit ausgelassener Freude reagierte. Als der Mama das Gemecker zu laut wurde, nahm sie in einer Spielzeughandlung Zuflucht. Leider waren die Verkäufer weniger begeistert davon, dass Albert das Spielzeug mit Begeisterung erkundete und so manche Geraeuschkombination kreierte indem er mehrere Knöpfe gleichzeitig auf mulitmedialem Spielzeug drueckte. Also auch hier wieder schnell weiter, allerdings mit einem Sandspielzeug im Schlepptau. Immerhin, wir waren nicht nur laut!
Zuhause angekommen erfreute sich das Spielzeug regem Interesse, sowohl in als auch ausserhalb der Badewanne. Nach einem Sturz aus der Plastikbadewanne und der ein oder anderen Pleite, Pech und Panne, landete Albert Aurelius um 20:00 Uhr selig schlafend in seinem Zelt….

PS: Ich habe Albert heute ein Krokodil in einem Kinderbuch gezeigt und in die Hände geklatscht um das Maul nachzumachen. Er hat das Klatschen sofort nachgeahmt. Noch kann er auf mein Fragen noch nicht das Krokodil zeigen (dazu braucht er noch einige Wortwiederholungen) aber sobald ich dazu in die Hände klatsche, zeigt er sofort auf das Krokodil! Ich war auch erstaunt dass er mir ein Zebra (in einem neuen Buch) zeigen konnte. Ich habe es zwar in einem anderen Buch häufig benannt, aber ihn nie danach gefragt. Stillschweigend wusste er mehr als Mama fuer möglich gehalten hätte…

Roma, Tag 9

Albert hat Freundschaft geschlossen. Sein neuer Freund ist viereckig, rot und aus Metall. Man kann ihn öffnen und sich darin verstecken. Man kann Dinge hineintun und wieder rausnehmen. Kurz und gut – ein Freund, mit dem man so richtig etwas anfangen kann!
Ausserdem sagt Albert seit ca. einem Tag „Nein!“ inclusive Kopfschütteln. Sehr lustig!  Papa hat ihn gefragt, ob er schlafen gehen möchte. „Nenn!“ sagte da der Albert und schüttelte heftig seinen Kopf hin und her um klarzustellen, dass er mit diesem Art von Angebot rein gar nichts zu tun haben wollte.

Albert found a new friend. He is quadrangular, red and made from metal. He can be opened and one can hide in him. It is possible to put things into and out of him. To be sure, a very handy friend to have!
Also, Albert has been saying „No!“ with the addition of a head shaking for about one day. Very funny! Daddy asked him whether he wanted to go to bed. „Nenn!“ said Albert and shook his head in a very distinctive way to communicate that he absolutely was not at all interested in that kind of proposal.

Roma, Tag 8

Wir sind heute am späten Vormittag in unser neues Zuhause eingezogen und waren am Nachmittag kurz auf dem protestantischen Friedhof. Das war auch schon ein ausreichendes Tagesprogramm. Bevor Albert sein Haupt in der Viale Trastevere 246 betten durfte, besiegelte er den Abend mit einer Badezeremonie!

We moved into our new home in the late morning and went to the protestant cemetery in the afternoon. That was already a decent program for the day. Before Albert put his head to rest at Viale Trastevere 246, he celebrated the evening with a bathing ceremony.

Roma, Tag 6

Albert war heute mit Papa von 10:00 – 13:00 Uhr in der ungarischen Botschaft. Dort findet alle zwei Wochen ein Kindergarten in dieser Zeit statt und die beiden haben das heute gleich mal ausprobiert. Albert war sehr in seinem Element und hat kräftig mitgemacht. Erstaunlicherweise sogar beim Singen, was in Schweden bislang nicht sein Favourit war. Am Nachmittag war er mit Mama im Supermarkt Regale ent- und bestueckt. Toastbrotpackungen rein und raus aus dem Einfkaufswagen. Pantoffeln inspiziert. Plastikschuesseln gestapelt. Eine Thermoskanne auf- und zugemacht. Nach 45 Minuten hatte Mama die Nase voll und hat den Albert wieder mit raus genommen. Wo er allerdings nicht an der Hand laufen wollte. Gott sei Dank war Papa mit seinem Barbiertermin dann schon fertig und alle durften nach Hause. Als Abschluss des Tages gab es ein ausgiebiges Bad in der grossen Badewanne. Alle waren gleichzeitig in der Wanne und der „whirlpool“ wurde angeschaltet. Albert hat x-mal seinen Plastikbecher am Wasserhahn gefuellt und wieder ausgekippt und Mama und Papa haben dabei ein bisschen entspannt. Sehr nett!

Roma, Tag 5

Wir waren heute zweimal in einer grossen Buchhandlung. Einmal mit, einmal ohne Papa. Albert war ständig auf Achse und hatte sehr viel Spass! Er hat „hello kitty“ spielsets and nette Damen im Café ausgeteilt und wieder eingesammelt. Sehr ordentlich! Allerdings wurde auch einmal angemerkt, wie unglaublich aktiv er ist. Ja…das ist wohl wahr!

Today, we went twice into a big bookstore. Once with and once without Daddy. Albert was constantly here and there and had a lot of fun! He distributed „hello kitty“ playkits to nice ladies in the café. He also got them back from them and put them back were they were before. Very neat! Someone also mentioned how very active he is. Yes…indeed!

PS: Letzte Nacht hat Albert im Schlaf „dn“ (=Zug bzw. Strassenbahn) gesagt. Es war das erste Mal, dass er im Schlaf etwas gesagt und wir es gehört haben. – Last night, Albert said „dn“ in his sleep (which means tram or train). It was the first time the he said something while sleeping and we heard it!