Roma, Tag 10

Was fuer ein ereignisreicher Tag! Am Morgen Pfützen treten mit Mama. Albert ist in eine Konditorei gestiefelt, hat auf die Gebäckstücke gezeigt und laut gesagt „mam-mam!“. Daraufhin hat ihm eine junge Dame einen Keks geschenkt. Alle waren sehr entzückt von seinem Regenoutfit. Die Kamera war leider nicht dabei – ein Bild fuer die Götter!
Nach dem Mittagsschlaf war Albert mit Mama unterwegs einkaufen. Leider war der Weg zum Ziel eher lang und der Herr Ungeduld hatte so recht kein Sitzfleisch mehr. Also hat Mama den Tiger im Supermarkt losgelassen. Leider an der falschen Stelle. Nämlich da, wo sie sich gerade ein Gesichtswässerchen raussuchen wollte. Das mit dem Raussuchen hat nicht funktioniert. Stattdessen hat der junge Mann ca. 8 Plastikflaschen „rausgesucht“. Mit einer eleganten Armbewegungen. Danach lagen alle Flaschen unten. Wieder einmall fehlte der Mama die hochpädagogische Herangehensweise an das Problem und – statt mit Albert die Flaschen aufzuräumen – stopfte sie die Flaschen schnell wieder auf’s Regal und sagte energisch „Nein!“ – worauf sie ein sehr dickes Lachen erntete mit einem Gesichtsausdruck der sage „Na dann gleich nochmal!“. Deshalb zog sie den jungen Huenen zum Windelregal, wo dieser dann die Winderpakete von ihrem Platz boxte. Dann schnell zur Kasse und dann schnell zum Park. Leider fing es wieder zu regnen bzw. schuetten und Mama ärgerte sich, dass sie die Regensachen zuhause gelassen hatte. So musste der junge Held zurueck in der Kinderwagen, worauf er mit ausgelassener Freude reagierte. Als der Mama das Gemecker zu laut wurde, nahm sie in einer Spielzeughandlung Zuflucht. Leider waren die Verkäufer weniger begeistert davon, dass Albert das Spielzeug mit Begeisterung erkundete und so manche Geraeuschkombination kreierte indem er mehrere Knöpfe gleichzeitig auf mulitmedialem Spielzeug drueckte. Also auch hier wieder schnell weiter, allerdings mit einem Sandspielzeug im Schlepptau. Immerhin, wir waren nicht nur laut!
Zuhause angekommen erfreute sich das Spielzeug regem Interesse, sowohl in als auch ausserhalb der Badewanne. Nach einem Sturz aus der Plastikbadewanne und der ein oder anderen Pleite, Pech und Panne, landete Albert Aurelius um 20:00 Uhr selig schlafend in seinem Zelt….

PS: Ich habe Albert heute ein Krokodil in einem Kinderbuch gezeigt und in die Hände geklatscht um das Maul nachzumachen. Er hat das Klatschen sofort nachgeahmt. Noch kann er auf mein Fragen noch nicht das Krokodil zeigen (dazu braucht er noch einige Wortwiederholungen) aber sobald ich dazu in die Hände klatsche, zeigt er sofort auf das Krokodil! Ich war auch erstaunt dass er mir ein Zebra (in einem neuen Buch) zeigen konnte. Ich habe es zwar in einem anderen Buch häufig benannt, aber ihn nie danach gefragt. Stillschweigend wusste er mehr als Mama fuer möglich gehalten hätte…

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